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Flagge Republik Malta

Reisebericht über eine achttägige Rundreise - Familie mit 2 Kindern durch Malta - Frühjahr 2018


Kurz-Übersicht der Rundreise Malta im Reisebericht Malta

Rundreise Teil 1:  Reisebericht Travel Malta (Arnstadt, Nürnberg, Mellieha-Cirkewwa)
Rundreise Teil 2:  Reisebericht Majjistral Western District (Iklin, Lija, Ħal Balzan, Attard, Żebbuġ, Siġġiewi, Dingli, Mdina, Rabat, Mtarfa)
Rundreise Teil 3:  Reisebericht Gozo (Victoria, Nadur, Xagħra)
Rundreise Teil 4:  Reisebericht Xlokk Three Cities - Cottonera (Cospicua, Vittoriosa, Senglea)
Rundreise Teil 5:  Reisebericht Xlokk South Eastern District (..)
Rundreise Teil 6:  Reisebericht Xlokk Southern Harbour District (..)
Rundreise Teil 7:  Reisebericht Majjistral Northern District (...)
Rundreise Teil 8:  Reisebericht Majjistral Northern Harbour District (..)

Koordinatenliste und Liste der Reiseziele (mit GPS-Koordinaten)


Wappen Republik Malta

Rundreise Teil 2:  Reisebericht Majjistral Western District (Iklin, Lija, Ħal Balzan, Attard, Żebbuġ, Siġġiewi, Dingli, Mdina, Rabat, Mtarfa)

Malta

 

2. Tag - Samstag, 31.03.2018

Fahrt von Mellieha-Cirkewwa nach Mdina und Rabat (ca. 110 km - Route)

Ursprünglich hatten wir die Rundreisetouren anders geplant - entschieden uns aber, über die Osterfeiertage (Ostermontag ist auf Malta kein Feiertag) die großen Ballungszentren, wie die Hauptstadt und die Three Cities nicht zu besichtigen, da vermutlich Menschenmassen und zugehörende Fahrzeuge unterwegs sein werden. Sicher - die stattfindenden Osterprozessionen sind durchaus sehenswert aber nicht zwingend erforderlich. So planten wir die sieben Tagestouren komplett um und haben heute Mdina und Rabat mit seinen umliegenden Orten im Western Distrikt als Schwerpunkt gewählt.

Der Western Distrikt hat folgende Gliederung - hier nach Einwohner sortiert: Żebbuġ 11.625, Rabat 11.176, Attard 10.696, Siġġiewi 8283, Balzan 4488, Dingli 3574, Iklin 3184, Lija 3039, Mtarfa 2590 und Mdina mit 236 Einwohnern (Stand 2017)

Paradise Bay Resort Hotel, Mellieha-Cirkewwa, Malta

Am Tag sah der Blick nicht viel anders aus - also so, wie am Vortag als Nachtblick beschrieben wurde.

In der ersten Nacht konnte ich gar nicht gut schlafen. Da wir die Wohnung direkt am Fahrstuhlschacht hatten, konnten wir nachts an Hand der Laufzeit genau feststellen, wieviel Etagen jedes Mal der Fahrstuhl benötigt wurde. In Laufe der Zeit war es ein gewohntes Geräusch. Anfangs dachten wir, es könnten Windgeräusche sein - war aber nicht so. Da das Hotel keine nur eine mittlere Auslastung hatte, wären das Vermieten in Zimmern direkt am Fahrstuhl nicht notwendig gewesen.

Das Frühstück war auch eher bescheiden. Drei Wurstsorten, zwei Käsesorten, Spiegelei, Rührei im Wechsel mit schalenlos gekochte Eier, Gerösteter Schinkenspeck, Minibockwürste  und Miniwiener, Erbsen- oder weiße Bohnen, verschiedene Kartoffelzubereitungen, Joghurt, verschiedene Brötchen und Brote - das war es neben Kaffee und Getränke schon. Als Obst gab es nur Orangen und Äpfel sowie als Nachspeise zwei Kuchenarten und Croissants. Und dieses Frühstück erwartete uns täglich.

So begannen wir gegen 09:30 unsere erste Tages-Rundreise. Da wir dringend tanken mussten, hielten wir nach einer Tankstelle Ausschau. Wir wussten aber nicht, dass fast alle Tankstellen nur auf Selbstbedienung an Sonntage und Feiertage umgestellt wurden.

Tankstelle M.T. Service Station, Mellieha, Malta

Wir fuhren auf der Route 1 über die Triq Il-Marfa und Dawret il-Mellieha nach Mellieha und sahen nach reichlich sechs Kilometer die erste Tankstelle "M.T. Service Station" (35.955684, 14.358403).
Schnell die Bedienungsanleitung gelesen - Tanksäule gewählt - Geldscheine eingeführt und nun sollte der Kraftstoff fließen. Nichts kam. Uns kamen mehrere Malteser zu Hilfe, konnten aber auch nichts erreichen - die Reihenfolge war richtig. Es gab auch kein Personal, wo man Hilfe erwarten konnte. Somit waren schon mal 40 Euro in den Automaten gelandet, ohne einen Tropfen Kraftstoff zu erhalten. Wir wählten nun eine andere Säule und testeten nur mit 20 Euro. Super - es klappte. Im Nachgang belasen wir die Bewertung dieser Tankstelle und stellten fest, dass dies besonders an der Tanksäule 5 keine Ausnahme darstellte. So ist zu empfehlen, immer nur kleinere Geldbeträge in Bar zu tanken und nicht gleich einen vollen Tank zu wünschen. Scheinbar gibt es auch Probleme, mit Kreditkarte zu tanken. Aber belesen Sie sich selbst zu den reichlichen Google-Bewertungen zur Tankstelle "M.T. Service Station" selbst. Scheinbar unternimmt der Pächter auch nichts, um diesen Mangel zu beseitigen. Wer nicht noch mal vorbei kommt - dessen Geld ist dann mal weg.

Supermarkt Lidl, Mosta, Malta

 

 
 

Die Insel ist so klein, dass man auch mit wenig Kraftstoff recht weit kommen kann. Da im Internet die E-Mail-Adresse zu finden war, zeigten wir die Situation beim Pächter dieser Tankstelle an. Er sicherte per E-Mail zu, dass wir beim nächsten Besuch dieser Tankstelle gegen Vorlage der Quittung diesen Geldbetrag zurück erhalten werden, was sich auch Tage später bestätigte. Man muss natürlich dann auch noch einmal dort vorbei kommen , was bei Urlauber nicht immer so passend ist - für uns schon, denn diese Tankstelle begegnete uns noch öfters.

Da wir auch noch kein Proviant hatten kam uns der erste Supermarkt "Lidl" (35.918107, 14.420997) recht gelegen. Wir deckten uns erst einmal mit den Nötigsten ein, denn wir hatten im Hotel ja nur das Frühstück gebucht. Lidl ist recht gut auf Malta präsent und hat täglich (auch sonntags) von 07 - 19 Uhr und Donnerstag bis Samstag sogar bis 22 Uhr geöffnet.

Bei unseren Tagestouren wählten wir in verschiedenen Medien beschriebene Sehenswürdigkeiten, archäologische Stätten, Kirchen, Klöster und empfohlene Strände aus, die wir den einzelne Tagen zuordneten und möglichst jedes Mal andere Straßen zu benutzen. Wenn wir dabei weirer


Wappen Ilkin, Malta

Route Iklin - Lija - Ħal Balzan 01 / 07 - 06 - 05 - 04 - 03 - 02 - 01 - 08 / 03 - 02 - 01 (3,2 km 0:11 h + 20 km Anreise; 0.30h)

L-Iklin

Iklin - oder auch L-Iklin ist ein relativ modernes Dorf in der Mitte der Insel Malta, das zwischen Birkirkara, Naxxar und Lija liegt. Iklin wurde in jüngerer Vergangenheit vom Nachbardorf Lija abgespalten. Eine Reihe von Einkaufsmöglichkeiten wurde in der Gegend geschaffen. Iklin hat auch eine eigene Pfarrkirche, sodass es auch in dieser Beziehung nicht länger von Lija abhängt. Erstkommunion und Firmung werden in der Kapelle von Iklin abgehalten. Jährliche Aktivitäten sind: Jum l-Iklin (Iklin-Tag) Haussammlungen der Pfarrei Es gibt eine kleine Kapelle, die dem hl. Michael geweiht ist. Sein Fest wird am Sonntag vor dem 29. September gefeiert. Diese Kapelle ist vermutlich 1615 an Stelle einer früheren Kapelle entstanden. Der Bericht des Monsignore Dusina über seinen Apostolischen Besuch 1575 beschreibt die Kapelle in einem sehr traurigen Zustand.

Obwohl Iklin erst vor kurzer Zeit entstanden ist (die ersten Häuser wurden 1958 gebaut), gibt es dennoch einige kleinere Stellen von archäologischer Relevanz:

Megalithic Remains, Ausgrabungsstätte (optional)

Unser erstes Tagesziel, die Ausgrabungsstätte Megalithic Remains haben wir nicht grundlos als optionales Ziel genannt. Bereits im Luftbild bei Google Map erkennt man nichts Sehenswertes. Da es auf unserer Route lag, habe ich es dennoch beschrieben. Mit den folgenden Zielen hatten wir so unsere Probleme, sie zu erreichen. Die Verkehrsführung gestattete nicht, dass wir die Triq Il- Kbira so überqueren konnten, wie wir wollten. also versuchten wir sie zu iúmfahren, womit auch unsere geplante Reihenfolge der Ziele durcheinander kam. Desweiteren war noch ein Unfall vor uns und unser erstes Ziel noch weiträumiger umfahren.


Flagge Lija, Malta

Ħal Lija

Lija ist ein Dorf westlich der Hauptstadt Maltas, Valletta. Es ist fast vollständig mit den Nachbarorten Attard und Balzan verwachsen, sie sind zusammen auch als die drei Dörfer bekannt. In Lija gibt es zahlreiche alte Villen, teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert.

Bekannt ist Lija auch wegen der dortigen, 1994 gegründeten "University Residence". Dies ist gleichzeitig ein Wohnhaus für internationale Gaststudenten der University of Malta, aber auch eine Jugendherberge.

Schon in prähistorischen Zeiten war das Gebiet von Lija besiedelt, wovon noch heute Megalithen künden. Das heutige Dorf führt sich auf das 16. Jahrhundert zurück. 1837 erhielt Ljia als eines der ersten maltesischen Dörfer eine Schule. Einer der drei Tagungsorte, an denen die Verfassung von 1921 ausgearbeitet wurde, befindet sich im Ort.

Lija Tower, Malta

Lija ist bekannt für seine alten Palazzi, die seit undenklichen Zeiten große und üppige Gärten voller Zitrusfrüchte - Orangen, Zitronen und Mandarinen von überragender Köstlichkeit - genossen haben. Lija feiert übrigens im Dezember das Citrus Festival.

Kleine Straßen und Gassen von Adelshäusern erlauben es, mehrere Bilder zu machen oder künstlerische Skizzen dieses typisch gehobenen maltesischen Dorfes zu machen. Es ist interessant festzustellen, dass die große Universitätsresidenz der Universität von Malta sich in Lija befindet und hunderte von internationalen Studenten jedes Jahr willkommen heißt.

Lija Belvedere Tower / It-Torri ta 'Hal-Lija

Am Eingang der Ortschaft, bei Verlassen der belebten Straße, die nach Mosta führt, sieht man den Belveder oder, wie es vor Ort heißt, "It-Torri" (der Turm). Diese außergewöhnliche Konstruktion ist ein Wahrzeichen und Bezugspunkt, der ursprünglich zum Garten der Villa Gourgion gehörte.

Der Lija Belvedere Tower / Belvedere-Turm wurde 1857 von dem maltesischen Architekten Giuseppe Bonavia entworfen, dem gleichen Architekten, der den Buttigieg und den Francia Palast (oder Palazzo Ferreria, wie es manchmal genannt wird) am Eingang von Valletta entworfen hat. Im Jahr 1857 beauftragte der Marquis Depiro mit seiner Familie, damals die Besitzer der Villa Gourigon, Bonavia, diese Torheit inmitten der Orangenhaine und Gärten zu errichten. Tatsächlich wurde das Belvedere von den Bewohnern und ihren Gästen als Erholungsort genutzt. Das Lija Belvedere oder It-Torri ta 'Hal-Lija, wie es auch genannt wird, war Teil der weitläufigen Gärten der Villa Gourigon vor der Eröffnung der Transfiguration Avenue in den 1950er Jahren. Das Belvedere hat seine ursprüngliche Position beibehalten und ist aufgrund seiner Monumentalität und seiner Verbindung mit der Villa Gourigon zu einem Wahrzeichen geworden.

Zwischen 1995 und 1996 wurde das Belvedere von der Schule für Freimaurerei und Restaurierung Girolamu Cassar mit finanzieller Unterstützung des Bildungsministeriums restauriert. Heute ist das Belvedere, ein schönes Stück Architektur und ein Wahrzeichen, das als Verkehrsinsel in der Transfigurationsallee dient, in den Händen der Gemeinde Lija und ist Teil des Erbes in Lija.

Lija, Villa Gourgion, Malta, Quelle: Wikimedia

Villa Gourgion

Auf der rechten Seite der Pfarrkirche befindet sich Villa Gourgion Depiro, ein altes und imposantes Haus, das seit der Verfassung Maltas von 1921 historisch wichtig ist.

Zur Villa Gourgion gehörte der Belvedere Tower. Leider ist in der engen Straße nicht viel von der Villa u sehen. Man konntedie Größe nur vom Vorplatz der Pfarrkirche erahnen.

Lija, Villa Gourgion, Malta

 

 

 

 

 

 

 

Lija Parish Church Knisja Parrokkjali tas-Salvatur / Our Saviour's Church

Lija Parish Church Knisja Parrokkjali tas-Salvatur, Malta

Die Pfarrkirche sollte unbedingt besichtigt werden, um die wunderschönen Deckengemälde von Giuseppe Cali zu bewundern. Die Besichtigung der Kirche während der Festa-Zeit Anfang August ermöglicht eine Wertschätzung der Dorfkirche und des lokalen Feuerwerks, für das Lija bekannt ist.

Die Lija Parish Church / Knisja Parrokkjali tas-Salvatur / Our Saviour's Church / Unsere Erlöserkirche oder formeller The Parish Church of the Transfiguration of Jesus / die Pfarrkirche der Verklärung Jesu ist eine römisch-katholische barocke Pfarrkirche.

Die Pfarrei in Lija wurde bereits 1594 gegründet. Der Grundstein für die Kirche wurde 1694 von Bischof Davide Cocco Palmieri gelegt. Die Kirche wurde nach Plänen von Giovanni Barbara errichtet und im Juli 1702 fertiggestellt. Die Kirche wurde 1782 vollständig fertiggestellt und 1782 von Bischof Vincenzo Labini gesegnet.

Das Innere der Kirche ist der toskanischen Ordnung nachempfunden mit Spuren der dorischen Ordnung. Das Titelbild zeigt die Verklärung Jesu und ist das Werk von Mattia Preti aus dem Jahr 1698. Derselbe Künstler malte auch zwei Werke, die jeweils den hl. Lukas und Matthäus darstellen. Weitere bemerkenswerte Werke sind die Madonna des Rosenkranzes von Alessio Erardi aus dem Jahr 1702. Es gibt auch Werke von Francesco Zahra, die die Schutzengel von 1757 darstellen.

Giuseppe Hyzler malte Mitte des 19. Jahrhunderts Unsere Dame vom Berg Karmel. Man findet auch ein Gemälde des Heiligen Kreuzes von Giuseppe Calì aus dem Jahre 1891. Andere Künstler wie Giuseppe D'Arena, Lazzru Pisani und Giuseppe Calleja. Die Gemälde in der Apsis stammen von Ignazio Cortis aus dem Jahr 1873, während die Decke und die Kuppel von Giuseppe Cali stammen. Leider blieb sie für uns verschlossen und mussten mit einem Spaziergang um die Kirche uns zufrieden geben.

San Pietru Church, Lija, Malta

San Pietru Church

An der Stelle des alten Heiligen Petrus wurde 1728 eine barocke Kirche San Pietru Church errichtet. Der Architekt wird von einigen als derselbe Giovanni Barbara angesehen, der in Lija lebte und dessen Pläne für die neue Kirche des Heiligen Erlösers ausgewählt wurden. Es hat einen quadratischen Grundriss, der von einer achteckigen Trommel überragt wird, die eine kleine Kuppel und Laterne trägt. Die Fassade hat zwei glatte Pilaster auf jeder Seite der Haupttür. Die päpstlichen Arme sind zwischen den Pilastern eingraviert. Ein kleines rundes Fenster liegt über der Haupttür.

San Pietru Casa, Dominikanerkloster, Lija, Malta

 

 

 

 

 

 

Auf dem Hauptaltar befindet sich ein Gemälde von Francesco Zahra, das im übertragenen Sinne Jesus Christus darstellt, der dem Petrus die Schlüssel des Himmels übergibt.

Während des Ersten Weltkrieges kamen die Ordensschwestern auf Einladung des Pfarrers Vincent Curmi nach Lija. Sie kauften ein Haus für sie in der 47 Main Street neben der St. Peter Kirche. Die einstigen Bewohner wurden umgesiedelt und die Schwestern nahmen Besitz von diesem großen Haus und Garten. Später verbanden sie das Haus mit der Kirche. Ein Teil dieses Dominikanerklosters wurde 1916 in ein kleines Privatkrankenhaus umgewandelt. In den 1950er Jahren bauten die Schwestern das alte Krankenhaus in ein komfortables Altenheim um.

Sant'Andrija / Church of St Andrew, Lija, Malta

Sant'Andrija / Church of St Andrew

Es gibt Beweise, dass zur Zeit des Kommens der Ritter viele kleine Kirchen in der Lija-Gegend waren. Das jenige, das Saint Andrews gewidmet war, schien Vorrang vor den anderen zu haben, wahrscheinlich weil es in der Gegend mehr Hausbesitzer gab. Später kam es zu einer Verschiebung der Einwohner in die Bereiche der Erlöserkirche, so dass zur Zeit der Trennung der Pfarrei Lija vom Birkirkara die Erlöserkirche als Pfarrkirche von Lija gewählt wurde, während die Heilige Andreas teilweise aufgegeben wurde.

Die heutige St.-Andreas-Kirche / Sant'Andrija / Church of St Andrew stammt aus dem Jahr 1628, wie sie auf dem runden Fenster über dem Haupteingang eingraviert ist. Es ist auf einem einfachen rechteckigen Grundriss mit minimalen Dekorationen gebaut. Um die Haupttür der Kirche herum befand sich einst eine steinerne Plattform namens il-Barkun. Auf diesen Stufen sammelten die Dorfbewohner viele Abende, in denen Geschichten und Abenteuer erzählt wurden. Die Kirche wurde in der Zeit des Pfarrers Don Innocenz Borg zum Gemeindehaus für die Besichtigung von Filmen und Theaterveranstaltungen umgebaut. Nachdem das Pfarrhaus der Villa Lija gebaut wurde, wurde dieses Gebäude in ein Pfarrzentrum für Jugendliche umgewandelt. Das elegante Altarbild von Andreas, von einem unbekannten Künstler, jetzt im Pfarrmuseum.

Santa Marija ta' Duna, Lija, Malta

Santa Marija ta' Duna / Marienkirche

Die ursprüngliche kleine Kirche in der Nähe des Heiligen Andreas wurde von Monsignore Dusina zerstört, da sie sich in einem schlechten Zustand befand.

Eine neue wurde 1659 von einer Familie namens Ta Duna gebaut. Diese quadratische Kirche hat einen kleinen Vorplatz und eine Sakristei. Es ist mit einer Kuppel und einer kleinen Laterne gekrönt. In der Sakristei der Kirche befindet sich der alte Altar der Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel von Zacharias Micallef aus dem Jahre 1624, während das vorliegende Gemälde auf dem Haupt - und Altar von Michele Busutill im Jahr 1790 angefertigt wurde. Über dem Haupteingang befinden sich zwei unvollendete Wappen. Um das Dach sind acht in Stein gehauene Urnen ähnlich denen auf dem Dach der Kathedrale von Mdina.

Im Jahr 1872 wurde diese Kirche von Jesuitenvätern genutzt, die in Malta als Flüchtlinge aus ihren aufgelösten Provinzen in Frankreich, Sizilien und Neapel angekommen waren. Eine maltesische Gräfin, wahrscheinlich aus der Adelsfamilie Torregiano, bot den Vätern in ihrem Lija-Sommerpalast, der neben der Kapelle liegt, freie Unterkunft. Dies erklärt, warum die Kapelle um zwei Gemälde bereichert wurde; der Tod des heiligen Franz Xaver und des hl. Aloysius Gonzaga, die beide von demselben Busutill auf Geheiß der Gräfin ausgeführt wurden, der das Bild des Wappens der Familie Torregiano in der linken unteren Ecke anordnete. In den 1960er Jahren erhielt Monsignore Guiseppe Xerri die Erlaubnis des Erzbischofs, die Heldentaten der Schmerzensmutter in der Pfarrei Lija zu feiern. Der Pfarrer fand keine Einwände. Daraufhin kaufte der Monsignore eine Acrylstatue unserer Dame von einer Firma in Bozen, Italien, und errichtete in dieser Kirche eine Nische dafür. Jemand hat ein Gemälde des Heiligen Antonius gespendet, das auch in der Kirche hängt.

Während der Zeit des Pfarrers Nazzareno Caruana wurde das Allerheiligste Sakrament zur Verehrung in dieser Kirche ausgestellt.

Villa Francia, Lija, Malta

Villa Francia / Villa Preziosi / Palazzo Francia / Francia Estate

Die Villa Francia wurde zunächst Palazzo Francia, dann Villa Preziosi und offiziell Palazzo Francia und Francia Estate genannt. die Villa ist ein Palast aus dem 18. Jahrhundert. Der Palast wurde um 1757 von Francesco Preziosi mit barocker Architektur erbaut, die damals den Adeligen Stolz und Macht verlieh. Der erste ehrgeizige Besitzer wurde mit den Ausgaben des Palastes bankrott, um es zu einem hervorragenden Gebäude zu machen, das mit anderen unvergleichlich war, und deshalb wurde er unter Druck gesetzt, seinen Besitz durch den Johanniter zu verkaufen, um seine angehäuften Schulden zu begleichen.

Vielen Dank, lieber Gemeinderat von Lijas für die Genehmigung, das Bild links verwenden zu dürfen.

Villa Francia, Lija, Malta, Quelle: Google Street view

 

 

 

 

Um die Größe darzustellen - hier eine 3-D-Ansicht aus Google Street view:

Die Straße, in der sich der Palast befindet, ist nach dem ursprünglichen Namen des Palastes benannt, als Preziosi Straße. Der Palast wurde von der Familie Francia gekauft und später an die maltesische Regierung übergeben. Es ist derzeit die offizielle Residenz des Premierministers von Malta. Das Gebäude sollte nicht mit dem früher genannten Palazzo Francia, heute Palazzo Ferreria, verwechselt werden.

Der Besitz der aufwändigen Jugendstilvilla Francia und der weitläufigen Gärten ging an die maltesische Regierung über. Dies war das Haus, in dem Sir Ugo Mifsud, ein ehemaliger Premierminister von Malta, seine letzten Tage verbrachte. In dieser Villa wird gearbeitet, um sie in eine moderne Residenz für den amtierenden Premierminister zu verwandeln.

Weitere Informationen unter Wikipedia und facebook Villa Francia in Lija auf facebook

 

Old Church of Our Saviour (optional)

Die rechteckige Erlöserkirche hatte zum Zeitpunkt des Besuchs von Monsignore Dusina einen Hauptaltar und vier Seitenaltäre. Der Hauptaltar hatte ein Gemälde im Freien, das die Verklärung unseres Herrn auf dem Berg Tabor darstellt.

Villa Pariso, Lija, Malta

Die anderen vier waren dem Apostel Petrus und dem heiligen Paulus, dem Einsiedler, gewidmet, Saint Roque, Saint Anthony und Saint Joseph. Es wurde von Francesco Hagius betreut, der sich am 6. August, dem Fest der Verklärung, verpflichtet hatte, Essen an die Armen des Dorfes zu verteilen. Da es keinen Rektor gab, ordnete Monsignore Dusina an, in den Seitenaltären keine Messen zu feiern, sondern nur im Hauptaltar.

Von der Triq Is- Salvatur geht in Nodosten eine Sackgasse ohne Namen ab. Darin befinden sich die Kirchen Madonna tal-Belliegħa und Knisja Kuncizzjoni Immakulata sowie die Villa Pariso. Wir hatten nicht vorgesehen, diese Ziele aufzusuchen.

Villa Pariso (optional)

Diese Villa wurde von Graf Preziosi am Ende des 18. gebaut th Jahrhundert. Lord Strickland kaufte es von den Erben des Grafen und gab es an seine Tochter Mabel weiter. Diese große Villa und der Garten gehören jetzt der Mabel Strickland Stiftung. Es dient als Ort, an dem lokale und ausländische Referenten von der Stiftung eingeladen werden, Vorträge zu aktuellen Themen zu halten, sowohl politisch als auch kulturell und historisch.

Knisja Kuncizzjoni Immakulata / Church of the Immaculate Conception, Lija, Malta

 

Kirche Madonna tal-Belliegħa (optional)

Die Kirche Madonna tal-Belliegħa haben wir aus Zeitgründen nicht in unserer Reise eingebunden. Die ovale Kirche von Tal Belliegha wurde um 1600 errichtet und der Geburt der Jungfrau Maria geweiht. Zwei bemerkenswerte Gemälde sind in dieser kleinen Kirche zu sehen, eine von Francesco Zahra, die die mystische Hochzeit der Heiligen Katharina darstellt, und die andere von Antonio Falzon, der die heilige Filomena darstellt. Diese Kirche ist immer geschlossen.

Immaculate Conception Church /
Kirche der Unbefleckten Empfängnis (optional)

Knisja Kuncizzjoni Immakulata / Church of the Immaculate Conception

Im Jahr 1655 beauftragten die reichen Bewohner der Villa Debono eine Kapelle, die der Unbefleckten Empfängnis gewidmet war, als Jus Patronat. Diese Kapelle in Privatbesitz ist gelegentlich für die Öffentlichkeit geöffnet.

Windmühle The Ħal Lija Windmill (Il-Mitħna tal-Mirakli) Malta

 

Windmühle The Ħal Lija Windmill (Il-Mitħna tal-Mirakli)

Man nimmt an, dass die Windmühle Il-Mitħna tal-Mirakli im 18. Jahrhundert erbaut wurde. Es ist eine der einzigartigen Windmühlen Maltas im runden Grundkörper. Vor vielen Jahren wurde die Mühle aufgegeben. Man arbeitet aber daran, sie wieder mit Hilfe des Malteser Heritage herzustellen. Die Mühle Il-Mitħna tal-Mirakli ist auch als Mühle Ghadir bekannt.

Diese ehemalige Windmühle werden wir bei der Besichtigung von Attard zwischen den Sant'Anton Public Gardens und den Ta Qali National Park einbinden.

Quellen: wikipedia, Google Street viev, Wikimedia, lijalocalcouncil


Wappen Ħal Balzan, Malta

Ħal Balzan

Balzan (oder Ħal Balzan) ist eine Siedlung und eines der „drei Dörfer“, zusammen mit Attard und Lija.

Balzan liegt im Zentrum von Malta und grenzt an Attard, Lija und Birkirkara . Es ist eine kleine Gemeinde von etwa 3.869 Einwohnern. Ursprünglich bestand das Dorf ursprünglich aus einer Gruppe von kleinen Wohnhäusern, aber im 17. Jahrhundert wurde es zu einer Pfarrei.

Das Dorf wurde nach Maximilian Balzan benannt, einem spanischen Kaufmann, der sich 1567 in Malta niederließ. Ihm wurde ein Grundstück (das später das Dorf Balzan wurde) für Dienste an die Ritter des Johanniterordens gewährt. Die Orangenbäume in Balzan wurden von Maximilian aus Granada, Spanien importiert.

Church of the Assumption of the Blessed Virgin Mary, Balzan, Malta

Balzan ist ein typisch maltesisches Dorf , in dem sich mehrere historische Gebäude mit schöner Architektur befinden, in denen einst wichtige Menschen wohnten. Ein solches Gebäude befindet sich in der Drei-Kirchen-Straße, es ist die alte Residenz von Vincenzo Bosio, einem Offizier der Johanniter. Es gibt Palazzo Antonio in der Providence Street und Casa Borg, in der Pius Alexander Street.

Die Wahlen zum Gemeinderat finden alle drei Jahre statt. Man glaubt, dass der Name Balzan aus dem Arabischen kommt, evtl. von Olivenhainen und einer speziellen Sorte von Orangenbäumen (Bitterorangen, Blutorangen o. ä.), die in der Gegend wuchsen. Er könnte aber auch von einer sizilianischen Familie abgeleitet sein, die in der Gegend des heutigen Balzan lebte.

Church of the Assumption of the Blessed Virgin Mary / Knisja Santa Marija Assunta

Leider ist zur Kirche Santa Marija Assunta Assumption of the Blessed Virgin Mary into HeavenChurch of the Assumption of the Blessed Virgin Mary / Knisja Santa Marija Assunta keine Beschreibung zu finden.

Balzan Parish Church, Malta

 

Balzan Parish Church

Die Pfarrkirche Balzan Parish Church wurde im 17. Jahrhundert erbaut und ist der Verkündigung Mariens geweiht. Sie ist in Form eines lateinischen Kreuzes gebaut, hat einen Glockenturm und eine elegante Kuppel, die man von jedem Standort im Dorf sehen kann. Die Kirche ist außen im toskanischen Stil gehalten, innen im dorischen. Die Statue, die während des Dorffestes in der zweiten Woche im Juli durch die Straßen getragen wird, wurde von Salvatore Dimech (is-Sarċ) geschnitzt und zeigt Maria mit dem Erzengel Gabriel. Die Gemeinde feiert auch das Fest des hl. Valentin, nach dem auch die örtliche Radiostation (Radio Valentine) benannt wurde, die allerdings 2006 geschlossen wurde.

Die Pfarrkirche, die Mariä Verkündigung gewidmet ist, wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts erbaut. Die Kirche ist im toskanischen Stil in Form eines lateinischen Kreuzes gebaut, hat einen Glockenturm und eine elegante Kuppel, die im ganzen Dorf zu sehen ist. Das Dorffest wird jede zweite Juliwoche gefeiert. Die architektonischen Pläne für diese Kirche begannen 1669, und der erste Baustein wurde im selben Jahr gelegt. Es war der Madonna der Verkündigung gewidmet und die Pfarrkirche von Balzan beherbergt viele berühmte Gemälde, wie die Werke von Emvin Cremona und Giuseppe Calleja.

Restaurant Kazin tal-Banda San Gabriel

Da man die Pfarrkirche nicht von innen sehen konnte, kann man die gewonnene Zeit im Restaurant Kazin tal-Banda San Gabriel zum Mittagessen nutzen.


Wappen Attard, Malta

Attard

Route Attard (7,5 km 0:25h)

Attard ist eine Gemeinde im Western District auf der Insel Malta. Zusammen mit den Orten Balzan und Lija bildet der Ort die "Three Villages".

Die "Drei Dörfer" am Übergang zwischen der Hauptstadtregion um Valletta und dem ländlichen Malta entwickelten sich als bevorzugte Wohnlage in den letzten Jahrzehnten stark, vor allem Attard hat sich rasch vom Dorf zu einer städtischen Agglomeration entwickelt.

Benannt ist die Gemeinde nach dem Baumeister des Wignacourt Aquädukts Giovanni Attard. Hier ausserhalb der Stadtmauern rund um die Hauptstadt entstanden im 16. Jhdt. eine Pfarrkirche und Residenzen von Rittern des Johanniterordens, der 1623 unter Antoine de Paule errichtete Sant' Anton Palace mit der dazugehörigen Parkanlage ist die bedeutendste unter ihnen.

1994 wurde Attard zu einer Gebietskörperschaft mit einer eigenen Verwaltung erhoben, im Rahmen der Gemeindereform hat es einen eigenen "Local Council". Zur Gemeinde gehört auch das neue Nationalstadion in Ta'Qali als Schauplatz internationaler Fussballmatches.

Attard ist Sitz mehrerer Botschaften und der päpstlichen Nuntiatur, in welcher auch der Papst bei seinen Besuchen auf der Insel genächtigt hat.

Wignacourt Aquädukts, Attard, Malta

Wignacourt Aquädukts

In der Peter Paul Rubens Street finden sich die besterhaltenen Reste des 5 Wignacourt Aquädukts, der Wasser von Dingli bis in die Hauptstadt brachte. Andere Teile des Aquädukts fielen der Bautätigkeit zum Opfer, in Attard sind heute noch grosse Trinkwasserreservoirs für die Wasservorsorgung von Malta untergebracht.

Bei der großen Belagerung von Malta (1565) durch die Türken unter Piale Pascha verteidigt der seit 1530 auf der Insel heimische Malteserorden unter Führung von Jean de la Valette vier Monate lang die Inselhauptstadt gegen eine Überzahl von Angreifern. Bei der Befestigung des 1566 gegründeten La Valletta war von Nachteil, dass der strategisch günstig gelegene Hafen keine natürlichen Wasserquellen besaß. Seine Belagerung hätte die Verteidiger also binnen kurzer Zeit zur Aufgabe gezwungen.

1596 entwickelte der Großmeister Martin Garzes die Idee, Valletta mit einer Wasserleitung zu versorgen. 1610 stellte sein Nachfolger Alof de Wignacourt (1547–1622), von 1601 bis 1622 Großmeister des Malteserordens, die erforderliche Summe bereit. Das Problem, die Landsenke vor Valletta zu überbrücken, löste der Malteser Giovanni Attard, indem er den 13 km langen Aquädukt entwarf. Die 1614 fertiggestellte Leitung versorgte vier Hauptzisternen in der Stadt, die wiederum weitere Wasserspeicher füllten. Für die Bevölkerung errichtete man, über die Stadt verteilt, öffentliche Brunnen. Aus dem Jahre 1615 stammt der Brunnen am St. James Cavalier in Valletta. Das Wignacourt-Aquädukt ist an der "Triq Valette" in Attard erhalten.

Assumption of Holy Mary / Attard Parish Church, Attard, Malta

Seit 1802 war Malta britische Kolonie. Ab 1845 wurde eine zweite Leitung aus dem Hochplateau bei Fawwara in Betrieb genommen, die den Osten Maltas versorgte.

Assumption of Holy Mary / Attard Parish Churchy / Mariä Himmelfahrt

Die Pfarrkirche der Heiligen Maria / Il-Knisja ta 'Santa Marija ist eine römisch-katholische Pfarrkirche und der Himmelfahrt von Maria gewidmet. Die zwischen 1613 und 1624 erbaute Kirche wird dem Architekten Tommaso Dingli zugeschrieben und gilt als die schönste Renaissancekirche Maltas. Bis auf einen Glockenturm und zwei Sakristeien, die im 18. und 19. Jahrhundert hinzugefügt wurden, ist das ursprüngliche Aussehen erhalten geblieben.

Die Pfarrkirche der Hl. Maria wurde zwischen 1613 und 1624 erbaut und ihr Entwurf wurde dem Architekten Tommaso Dingli zugeschrieben. Die Skulpturen in der Kirche sind das Werk von Dingli selbst und Giovanni Attard.

Assumption of Holy Mary / Attard Parish Church, Attard, Malta

 

 

 

Obwohl Dingli in der Kirche einen Glockenturm geplant hatte, wurde dieser erst 1718-19 gebaut. Es wird manchmal dem Architekten Giovanni Barbara zugeschrieben, aber es gibt keinen Beweis für diese Behauptung. Der Glockenturm hat fünf Glocken, die zwischen 1713 und 1830 gegründet wurden. Die Uhr auf dem Glockenturm wurde 1872 von Michelangelo Sapiano hergestellt.

Die Kirche wurde am 7. Mai 1730 geweiht. Die Sakristei wurde 1740 erbaut und ihre Decke wurde 1902 vom Baumeister Karm Debono dekoriert. Eine weitere Sakristei wurde zwischen 1856 und 1857 unter der Leitung des Baumeisters Mikiel Mamo gebaut. Dies wird jetzt als ein Schreizimmer benutzt.

Die Kirche Kirchplatz wurde zum ersten Mal im Jahr 1891 gebaut, aber es wurde während beschädigt Zweiten Weltkrieges und wurde im Jahr 1958 wieder aufgebaut.

Station der Malta Railway, Attard, Malta

 

Station der Malta Railway

Von der San Anton Halt bis zur Attard Station verlief die Malta Railway entlang einer Böschung neben dem Corinthia Palace Hotel und neben einer Straße, die heute als Triq il-Linja bekannt ist .

Die Malta Railway wurde am 28. Februar 1883 als Privatunternehmen eingeweiht. Die Linie startete von Valletta in die alte Hauptstadt von Mdina - eine Länge von etwa 7 Meilen. Es gab sechs Stationen entlang der Strecke, die Valletta - Hamrun - Birkirkara - Attard - Rabat und Mtarfa war. Nach sieben Jahren ging das Unternehmen in Konkurs und die Linie wurde 1890 geschlossen. Die Regierung übernahm und nachdem sie eine neue Reihe von Schienen - 45 lbs pro Yard - übertragen und Holzbrücken durch Steinbrücken ersetzt hatte, wurde die Linie unter staatlichem Besitz wiedereröffnet Im Februar 1892. Die Malta-Bahn - ein Meter Spur - war immer ein Personenzug und machte ihre letzte Reise am 31. März 1931. Leider von insgesamt 10 Motoren und etwa 34 Reisezugwagen, Es gibt nichts mehr auf der Insel, um Sie an die Existenz der Eisenbahn zu erinnern. Die einzige Ausnahme ist ein Trainer der 3. Klasse, der bis 1984 als Umkleidekabine auf einem privaten Tennisplatz genutzt wurde.

Station der Malta Railway, Attard, Malta

Im Jahr 1984 gab der Besitzer es an die Regierung und nach der Restaurierung wurde am 31. März 1987 am Bahnhof Birkirkara platziert.

Hier wurde ein kleines Museum errichtet. Dieses kleine Museum befindet sich in der St. Dominic Straße Nr. 37 im Dorfkern, wenige Meter von der Pfarrkirche entfernt. Dieser Ort wurde im neunzehnten Jahrhundert erbaut und besteht aus einem großen Saal, dessen Decke auf fünf großen Bögen ruht.

Einige Leute sagen, dass es früher eine Bäckerei war, aber von innen, gibt es nichts, das darauf hinweist, dass es als solches verwendet wurde. Niemand weiß genau, was es bis 1920 war. Zwischen 1920 und 1935 wurde dieser Ort als Spielhaus genutzt. In der Tat ist auf der linken Seite des Eingangs ein Teil der Halle durch einen größeren Bogen geteilt, um die Bühne zu beherbergen. Auf der rechten Seite befindet sich neben der Sitzgelegenheit auch ein kleiner Balkon, auf dem ein Teil des Publikums untergebracht ist. Shows wurden regelmäßig von einer dramatischen Firma von Attard gehalten. Unter den Schauspielern dieser Firma waren Francis Pace und Oreste Cumbo, beide von Attard. Letztere spielten früher oft die Rolle einer Frau, weil Frauen in Malta damals an solchen Spielen nicht teilnahmen.

Um den Bahnhof existiert der kleine Park Gnien L-Istazzjon.

Villa Bologna, Attard, Malta

 

Villa Bologna Villa Bologna in Attard auf facebook

Die Villa Bologna ist ein maltesisches Herrenhaus. Die im prächtigen Barockstil erbaute Villa Bologna wurde als "das schönste Landhaus des 18. Jahrhunderts für eine maltesische Familie" und "von ähnlicher Pracht zu den schönsten Palästen der Insel" bezeichnet.

Die Villa Bologna ist für ihre Geschichte ebenso interessant wie für ihre Architektur und Gärten, die nach den benachbarten San Anton Gardens der größte historische Garten Maltas ist. Die Villa Bologna befindet sich einst im Sitz der Grafen della Catena und wird heute vom Urenkel des 6. Grafen Gerald Strickland, 1. Baron Strickland gehalten. Die Villa Boloogna diente dem Premierminister von Malta, Lord Strickland 1927/30 als Residenz.

Die Villa Bologna wurde während der Herrschaft des Johanniterordens erbaut und während der britischen Kolonialzeit erweitert. Sie war von zentraler Bedeutung für die künstlerische, kulturelle, soziale und politische Geschichte Maltas.

Sant' Anton Palace / Palazz ta' Sant'Anton, Attard, Malta

 

Heute finden hier Veranstaltungen statt. In dem Park um den Barockpalast finden sich Brunnenanlagen und ein Park, auf dem Gelände befindet sich auch eine der Töpfereien Maltas.

Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9.00 bis 17.00 Uhr ; Sa: 9.00 bis 13.00 Uhr
Eintrittspreise 6 € / 4 €, Kinder unter 12 Jahren - gratis

Sant' Anton Palace / Palazz ta' Sant'Anton

Der Sant' Anton Palace / Palazz ta' Sant'Anton wurde zwischen 1623 und 1636 für Antoine de Paule als Sommerresidenz und Gästehaus errichtet, nachdem er 1623 zum Grossmeister des Johanniterordens gewählt worden war. Von seinen Kritikern wurde de Paule ein ausschweifender Lebensstil vorgeworfen, Papst Urban VIII. lobte jedoch seine Frömmigkeit und Umsicht. Bereits vor seiner Wahl zum Großmeister erwarb er ein großes Grundstück in der Nähe des Dorfes Attard, auf dem er eine Villa errichten ließ. Dieser Ort lag näher an Valletta als Verdala Palace und war daher einfacher zu erreichen. De Paule verzichtete nach seiner Wahl zum Großmeister auf den Bau einer Trireme zugunsten der Erweiterung seiner Villa zu einem Palast, den er nach seinem Schutzpatron, dem hl. Antonius von Padua nannte.

Sant' Anton Palace / Palazz ta' Sant'Anton, Attard, Malta

Das Gebäude wurde später von mehreren Grossmeistern als Landsitz benutzt, hier residierte die "Assemblée Nationale" unter der kurzen französischen Herrschaft. Während der britischen Herrschaft über Malta war der Palast die offizielle Residenz des Gouverneurs, während der Verdala Palace, in den Buskett Gardens in Rabat gelegen, als Sommerresidenz des Gouverneurs diente. Mit der Unabhängigkeit 1974 bezog der Präsident von Malta hier seine Residenz.

Im Gebäude befinden sich zwei Kapellen, die Kapelle der Madonna del Pilar wurde von Grossmeister Emanuel de Rohan erbaut.

Im Palast befindet sich eine Privatkapelle, die auf de Paule zurückgeht. Sie ist der Unserer Lieben Frau auf dem Pfeiler geweiht. Die Kapelle ist mit den Wappenschilden der Großmeister Antonio Manoel de Vilhena, Manuel Pinto de Fonseca und Emmanuel de Rohan-Polduc verziert.

Sant' Anton Palace / Palazz ta' Sant'Anton, Attard, Malta

 

 

 

 

Prinzessin Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha wurde am 25. November 1876 im Palast geboren, als ihr Vater Alfred, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, in Malta als Offizier der Royal Navy stationiert war. Königin Elisabeth II. weilte während ihrer königlichen Besuche in den Jahren 1954, 1967 und 2005 im Palast.

Der San Anton Palace enthält zwei Kapellen, eine, die Kapella Tal-Madonna Tal-Pilar / Our Lady of Pilar / Unserer Lieben Frau von Pilar und eine andere, Chapel of St. Anthony, die St. Anthony gewidmet ist.

Kapella Tal-Madonna Tal-Pilar / Our Lady of Pilar, Attard, Malta

 

 

 

Kapelle Our Lady of Pilar

Die Kapelle Our Lady of Pilar wurde im 18. Jahrhundert von Großmeister António Manoel de Vilhena erbaut. wurde von Grossmeister Emanuel de Rohan erbautSie besteht aus einem Tonnengewölbe Kirchenschiff mit Rippen an die Decke in sechs Dividieren Buchten. Das Gewölbe ist mit den Wappen von de Vilhena und den nachfolgenden Großmeistern Manuel Pinto da Fonseca und Emmanuel de Rohan-Polduc geschmückt. Der Altar befindet sich in einem Chor, der durch Pilaster vom Kirchenschiff getrennt ist.

Öffnungszeiten:
Mo - So: 7.00 - 18.00 Uhr (Juni - September),
Mo - So: 7.00 - 17.00 Uhr (Oktober - Mai)

Kapelle des Hl. Antonius

Die Kapelle des Hl. Antonius -  Chapel of St. Anthony, die auch als Russische Kapelle bekannt ist, wurde im 19. Jahrhundert als protestantische Kapelle erbaut. Später wurde sie zu einer russisch-orthodoxen Kapelle umgebaut, in der die Großfürstin Maria Alexandrowna von Russland , die Frau von Alfred, Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, untergebracht war. Sie ist größer als die Kapelle Our Lady of Pilar. Die Bezeichnung der Kapelle ist jetzt römisch-katholisch und wurde 2013 restauriert.

Der Palast sowie dessen Garten ist täglich von 9 bis17 Uhr geöffnet

Sant'Anton Public Garden, Attard, Malta

Sant'Anton Public Garden

Zum Palast gehört ein von Grossmeister de Paule entworfener Garten im Stil des Barock, in der Parkanlage standen die Orangenbäume, deren Früchte der Grossmeister Vertrauten zum Geschenk machte. In den Gärten befindet sich auch eine Orangerie, deren Früchte früher von den Großmeistern als Weihnachtsgeschenk überreicht wurden. Hier finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen wie etwa die Landesgartenschau statt. Seit 1882 sind die Sant'Anton Public Gardens der Öffentlichkeit zugänglich, neben mediterranen Baumarten (eingeschlossen Orangenbäume) finden sich Skulturen, Brunnen und eine Volière. Bei Staatsbesuchen wurde es Tradition, dass ausländische Staatsgäste hier einen Baum pflanzten.

Obwohl die Architektur des Palastes nicht so bemerkenswert ist, sind die San Anton Gärten die Hauptattraktion. Die Gärten sind formal angelegt, mit anmutigen Gehwegen, Skulpturen, Zierteichen mit Enten- und Schwanenfamilien und einer kleinen Voliere.

Die Gärten enthalten eine große Vielfalt an Bäumen und Blumen aus der ganzen Welt, darunter eine Vielzahl von Palmen, Zypressen, Jacarandas, Araukarien und anderen exotischen Pflanzen, von denen einige über drei Jahrhunderte alt sind.

The president's Kitchen Garden, Attard, Malta

Die San Anton Gärten enthalten eine Anzahl von Brunnen. Einer ist mit einer Statue geschmückt, die aus den Argotti-Gärten umgesiedelt wurde.

Teile des Gartens wurden im frühen 19. Jahrhundert von Admiral Sir Alexander Ball der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie wurden von General The 1. Marquess of Hastings , dem zweiten Gouverneur von Malta, in den 1820er Jahren bereichert. Lord Hastings, ein anglo-irischer Aristokrat, hatte zuvor als Generalgouverneur von Indien gedient. Die Gärten wurden 1882 für die Öffentlichkeit wieder geöffnet.

The president's Kitchen Garden

Direkt gegenüber vom öffentlichen Palasteingang befindet sich der Kindergarten The president's Kitchen Garden

 

 

die Casa de Piro in der Mosta Road dient heute als Residenz des Grossmeisters des Johanniterordens, in die Villa Apap Bologna ist der amerikanische Botschafter eingezogen.

Ta' Qali

Die "Ortschaft" Ta' Qali, welche sich nach Westen an Attard anschliesst, war in der Zeit von kurz vor dem Zweiten Weltkrieg bis in die Fünfzigerjahre Standort des Royal Air Force RAF Ta Kali Militärflugplatzes und somit die Region Ziel von Bombenangriffen durch die Achsenmächte. Nach dem Abzug der Britischen Soldaten wurde das Gelände umgenutzt, die ehemalige Rollbahn ist noch erkennbar.

Diesen Ort ließen wir aus Zeitgründen aus - erwähnen ihn aber besonders für interessierte Reisende und ehemalige Militärs trotzdem. So fuhren wir von Attard direkt nach Ħaż-Żebbuġ weiter.

Ta Qali National Park

Im Ta Qali National Park treffen sich maltesische Familien zum Picknick, hier werden Theateraufführungen und Rockkonzerte veranstaltet, er ist also ein Naherholungsgebiet und kein Naturschutzpark

Ta' Qali National Stadium / Millennium Stadium, Attard, Malta

Ta' Qali National Stadium / Millennium Stadium (optional)

In der Nähe liegt das nationale Fussballstadion, das Ta' Qali National Stadium oder Millennium Stadium, in dem mit 17.000 Sitzplätzen grössten Stadion Maltas werden Fussball-Länderspiele ausgetragen. Gleich nebenan liegt das kleinere Centenary Stadium, in dem die Fussballmeisterschaft der Frauen abgehalten wird.

Ta' Qali Crafts Village (optional)

Im Ta' Qali Crafts Village in Gebäuden des ehemaligen Stützpunkts der RAF (Royal Air Force) haben sich verschiedene Maltesische Handwerksbetriebe niedergelassen, beispielsweise Töpfereien und eine Glasbläserei.

Kreisverkehr zwischen Attard und Ħaż-Żebbuġ, Malta

 

 

 

 

Malta Aviation Museum, Ta'Qali (tägl 9-17) maltaaviationmuseum.com

Das Malta Aviation Museum befasst sich mit der Geschichte der RAF auf Malta.
Geöffnet: 09.00-17.00, im Sommer So nur 09.00-13.00. Preis: 6.00/5.00/2.00€.

Die Amerikanische Botschaft ist vor einigen Jahren von Floriana nach Tal'Qali umgezogen.


Kurz vor Ħaż-Żebbuġ sahen wir in einem Keisverkehr wie links abgebildete Steine mit unklarer Beschriftung.

Kappella San Gakbu

Da wir direkt von Attard nach Żebbuġ fuhren und somit die Ortschaft Ta' Qali ausließen, lag auch nicht mehr die Orthodoxe Kirche Kappella San Gakbu direkt auf dem Weg und ließen sie daher aus.

Wappen Żebbuġ, Malta

Ħaż-Żebbuġ / Città Rohan

Ħaż-Żebbuġ ist eine der ältesten Städte in Malta.

Der Name der Stadt ist das maltesische Wort für Olive. Die Bezeichnung rührt von den großen Olivenhainen her, die früher am heutigen Standort der Kirche und des Stadtzentrums zu finden waren. Der Stadt wurde 1777 der Titel Città Rohan vom Großmeister des Johanniterordens Emmanuel de Rohan-Polduc verliehen. Wie es bei solchen Ereignissen üblich war, bauten die Einwohner von Ħaż-Żebbuġ einen Torbogen am Eingang ihrer Heimatstadt, um so an das neu erhaltene Stadtrecht zu erinnern. Der Torbogen, der von den Einheimischen "Il-Bieb il-Ġdid" (Neues Tor) genannt wird, steht noch heute.

Als Malta ein unabhängiges Prinzipat unter der Herrschaft des Johanniterordens war, war Ħaż-Żebbuġ eine der wichtigsten Städte neben Valletta und Mdina, insbesondere wegen der führenden Korsaren unter ihren Einwohnern, später wegen ihrer wichtigen Rolle in der Baumwollindustrie. Die herrliche St. Philipskirche sichert Ħaż-Żebbuġ einen prominenten Platz in der maltesischen Geschichte.

Die Einwohner der Stadt, in Malta auch Żebbuġin genannt, sind unter anderem auch für ihren geschäftlichen Scharfsinn bekannt und hierzu erzählt man sich folgende Geschichte: Während der französischen Besetzung Maltas (1798–1800) wurden die Kirchen in den Dörfern und Städten geplündert, um Napoleons Feldzug zu bezahlen. Als sie die Franzosen kommen hörten, öffneten die Einwohner von Żebbuġ das Haupttor ihrer Kirche weit und versteckten die goldenen und silbernen Ikonen. Als die Franzosen die offenen Tore sahen, zogen sie weiter, da sie meinten, hier wäre nichts zu holen. Und so behielten die Żebbuġin ihren Kirchenschatz.

Malta ist sehr reich an archäologischen Fundstätten und Żebbuġ ist keine Ausnahme. Eine Ära in prähistorischer Zeit wurde nach dieser Stadt benannt, da Steingut einer bis dahin unbekannten Machart in Gräbern eines Gebietes namens Ta' Trapna gefunden wurde. Spätere Funde aus etwa dieser Zeit wurden daher als aus der Żebbuġ-Zeit klassifiziert. Einige verstreute punische und phönizische Gräber wurden ebenso gefunden wie eine kleine Zahl von Wagenspuren und anderen Hinterlassenschaften.

Il-Knisja tal-Ħlas, Żebbuġ, Malta

Route Żebbuġ - 1 - 2 - 7 - 6 - 4 - 3 - 5 (7 km 0:20h)

Il-Knisja tal-Ħlas

Die Kirche Il-Knisja tal-Ħlas / tal-Madonna tal-Ħlas ist eine Wallfahrtskirche und befindet sich zwischen Qormi und Zebbug.

Es ist ein kleiner Schrein, in dem schwangere Frauen für eine sichere Geburt beten. Die Kirche wurde im Jahr 1495 gebaut. Sie wurde Ende des 17. Jahrhunderts und Mitte des 18. Jahrhunderts nach den Plänen des Architekten Lawrence Gafà nach dem Erdbeben von 1693 wieder aufgebaut, das die Insel erschüttert. Die charmante ländliche Umgebung unterstreicht die Anmut von Gafàs Design. Es liegt an der alten Straße, die Mdina mit Borgo verband.

Lunzjata Chape und Tal-Grazzja Chapel / Il-Kappella tal-Grazzja

Die Kapellen Lunzjata Chapel und Tal-Grazzja Chapel /  Il-Kappella tal-Grazzja ließen wir aus Zeitfründen aus.

Kappella ta' Sidtna Marija tal-Anġli, Żebbuġ, Malta

 

 

Kappella ta' Sidtna Marija tal-Anġli

Die christliche Kirche Kappella ta' Sidtna Marija tal-Anġli ist auch unter " Our Lady Of Angels" bekannt. Geschichte verknüpft diese kleine Kapelle mit der Statue Prozession Einheit von St. Philip in Zebbug. Das Dorf Zebbug Malta hat eine einzigartige Prozession ins Leben gerufen, weil es von einigen sechsunddreißig Kilogramm Silber zusammengesetzt ist - und diese beginnen, ohne auch nur die erheblichen künstlerischen Verdienste dieser Statue zu diskutieren. Die Statue von St. Philip kam am 29. Juli 1863 in Malta an.

St Philip Church / Il-Parroċċa ta' San Filep, Żebbuġ, Malta

 

 

 

 

 

 

St Philip Church / Il-Parroċċa ta' San Filep

Im Jahr 1380 wurde die Pfarrkirche St Philip Church / Il-Parroċċa ta' San Filep dem Philip von Agira geweiht, dessen Namensfest am 2. Sonntag im Juni gefeiert wird, obwohl es eigentlich auf den 12. Mai fällt. Sie wurde in Casal Zebugi gebaut, einem Stück Land mitten zwischen den kleinen Siedlungen, die sich in der vorhergehenden arabischen Besetzung Maltas entwickelt hatten. Dies waren insbesondere Ħal-Dwin, Ħal-Muxi und Ħal-Mula, die zu dieser Zeit zum heute noch bekannten Ħaż-Żebbuġ vereinigt wurden.

Filippo de Catania, "il-Kataniż", ein reicher Unternehmer in Ħaż-Żebbuġ spendete einen Teil der St. Philipskirche, die auf seinem eigenen Land gebaut wurde. Viele Jahre, nachdem sie zur Pfarrkirche erhoben wurde, wurde diese Kirche im 17. Jahrhundert durch einen Neubau, entworfen von Tumas Dingli, ersetzt.

Musikschule Għaqda Każin Banda San Filep, Żebbuġ, Malta

Diese Kirche beherbergt ein wundervolles Altarbild von Luca Garnier und zwei spektakuläre Wandmalereien vom bekannten maltesischen Maler des 18. Jahrhunderts, Francesco Zahra aus der Favray-Schule. Kritiker zählen diese zu seinen besten Werken. Neben vielen anderen Schätzen besitzt die Kirche ein Kunstwerk, das Guido Reni zugeschrieben wird, und einige andere von Antonio Sciortino. Die Statue des heiligen Philip vom Bildhauer Luigi Fontana wurde 1864 geschaffen und wird von Kennern als die schönste dieser Zeit in Malta angesehen.

In unmittelbarer Nähe war das interessante Gebäude der Musikschule Għaqda Każin Banda San Filep und im Hintergrund die Kapelle "Our lady of sorrows".

Our lady of sorrows, Żebbuġ, Malta

 

 

 

 

 

Our lady of sorrows

Als Mark Twain 1867 Rom besuchte, war er beeindruckt von der Anzahl der der Jungfrau Maria geweihten Kirchen. Hätte er Malta besucht, wäre er ähnlich beeindruckt gewesen. Zebbug hat nicht weniger als zehn Kirchen / Kapellen, die Maria gewidmet sind.

Kunvent San Guzepp, Żebbuġ, Malta

 

 

 

Kunvent San Guzepp

Im Nonnenkloster Kunvent San Guzepp leben die Franziskanerinnen des Herzens Jesu in Gozo geboren im Jahr 1880. den Sack Kick-begann er dot Fr Joseph Diacono und das Mädchen Virginia Debrincat, die dann nahm den Namen Sr. Margarita Herz Jesu. Die Gemeinde wird auf die Regel des Dritten Ordens Franziskaner und mit dem Franziskaner Minor aggregiert. Im Jahr 1946 wurde eine Versammlung des Päpstlichen Rechts.

Vom Nonnenkloster setzten wir die Fahrt nach Siġġiewi fort. Da auf dem Tagesprogramm noch mehrere wichtige Ziele standen, strafften wir unser Programm und fuhren einige kleinere Kapellen nicht an.


Siġġiewi

Siġġiewi / Is-Siġġiewi liegt auf einem Plateau im Landesinneren, wenige Kilometer entfernt von der ehemaligen Hauptstadt Maltas, Mdina, und 10 km entfernt von der heutigen Hauptstadt Valletta. Bis zum Jahr 2001 lautete der Wahlspruch von Siġġiewi „Labore et Virtute“ (Arbeit und Tugend).

Die Gemeinde Siġġiewi reicht bis an die Südküste der Insel.
In ihrer demografischen und topografischen Entwicklung folgte Siġġiewi dem Muster anderer maltesischer Dörfer. Vor der Ankunft der Ritter des Johanniterordens 1530 gab es nur einige verstreute Hütten in der Gegend. Nach und nach gingen die Dörfer Ħal Xluq, Ħal Kbir, Ħal Niklusi und Ħal Qdieri in der Gemeinde Siġġiewi auf und heute erinnern nur noch ihre abgeschieden liegenden Kapellen an deren frühere Existenz.

Siġġiewi wurde bereits im 14. Jahrhundert gegründet. Am 30. Dezember 1797 erhob der Großmeister Ferdinand von Hompesch nach Bitten der Einwohner – vorgebracht durch den Pfarrer Don Salvatore Curso – das Dorf zur Stadt und nannte es nach sich selbst „Città Ferdinand“.

Die Ruinen der früheren Pfarrkirche St. Nikolaus von Bari kann man heute noch sehen. Die barocke neue Pfarrkirche – nach demselben Heiligen benannt – wurde von der Bevölkerung errichtet, die auch das notwendige Geld in den Jahren 1676 bis 1693 aufbrachte. Sie wurde vom maltesischen Baumeister Lorenzo Gafà entworfen, wurde aber mit den Jahren verändert. Die Säulenhalle und die Seitenschiffe wurden von Professor Nicola Żammit in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts dazu gefügt.

Das Hauptgemälde in der Kirche wurde vom Maler Mattia Preti, „Il Calabrese“, erstellt, der auch für das Gemälde im Gewölbe der St. John's Co-Cathedral in Valletta verantwortlich war. Die hölzerne Statue, die von Einwohnern beim Stadtfest (am letzten Sonntag im Juli) durch die Straßen getragen wird, wurde 1737 von Pietro Felici geschaffen. Einige Jahre vorher, 1732, hatte derselbe Künstler das Standbild entworfen, das heute noch in der Mitte des Vorplatzes steht. An seinem Fundament befindet sich ein Gebet in Latein, das den Heiligen bittet, gnädig zu sein und die Felder zu segnen, die die Gläubigen fleißig bearbeiten.

Tourismus

Von Siġġiewi blickt man auf den Sommerpalast des Inquisitors, 1625 von Onorato Visconti gebaut, und 1763 von Angelo Dorini renoviert. Heute ist er die offizielle Residenz des Premierministers. Der Palast des Großmeisters Verdale (Verdala Palace) ist eine der Residenzen des Präsidenten der Republik. Daran anschließend findet man die Buskett Gardens, einen künstlich angelegten Wald, den die Großmeister, wie zum Beispiel Jean de la Valette, als Jagdrevier nutzten. Heute ist es das größte Waldgebiet Maltas.

Il-Knisja Arċipretali tas-Siġġiewi - San Nikola ta' Bari, Siġġiewi, Malta

Im alten Teil der Stadt gibt es einige Nischen mit Figuren, von denen manche aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammen.
 

Route Siġġiewi Teil 1: 18 - 17 - 16 - 15 - 14 - 12 - 11 - 8 - 9 - 10

Il-Kappella ta' San Mark, Katholische Kirche

Diese Kapelle wurde im Jahre 1608 statt andere mehr alte Kapelle gewidmet St. Johannes der Evangelist gebaut. Die Kapelle ist noch heute und die ein Altar verwendet. Es wird die tägliche Messe gemacht.
Die katholische Kirche Il-Kappella ta' San Mark besichtigten wir nicht.

Il-Knisja Arċipretali tas-Siġġiewi - San Nikola ta' Bari

Die ursprüngliche Pfarrkirche von Siġġiewi wurde um das 15. Jahrhundert erbaut, aber von dieser Kirche ist kaum etwas erhalten. Im Jahr 1436 wurde die Pfarrei Siġġiewi als eine der 12 funktionalen Pfarren in einem Inventar von Bischof Senatore de Mello aufgeführt. Die Kirche ist bis heute in Trümmern. Im Jahr 1998 wurden diese Ruinen als Kulturerbe klassifiziert und im Jahr 2007 wurde das Gebiet als archäologische Stätte rehabilitiert.

Il-Kappella ta' San Ġwann il-Battista, Siġġiewi, Malta

Die heutige Kirche Il-Knisja Arċipretali tas-Siġġiewi / San Nikola ta' Bari / St. Nikolaus wurde zwischen 1675 und 1693 erbaut. Die Kirche wurde am 10. Mai 1729 geweiht. Im Jahr 1862 wurde die Kirche nach den Plänen von Nikol Zammit erweitert. Die Seitenschiffe, Kuppel und Portikus wurden hinzugefügt. Jedes Jahr im Juni wird das jährliche Fest des Heiligen Nikolaus mit großer Feierlichkeit gefeiert, während am 6. Dezember das liturgische Fest des Heiligen gefeiert wird.

Il-Kappella ta' San Ġwann il-Battista

Die Kapelle Il-Kappella ta' San Ġwann il-Battista wurde um das Jahr 1730 gebaut und es wurde den Rektor und die Kapuziner Krankenhaus Hause gebaut; im Krieg diente als Kapelle für Flüchtlinge Kapuziner in Siggiewi. Das Fest wird am letzten Sonntag im August gefeiert.

, Siġġiewi, Malta

 

 

 

 

The Limestone Heritage Park and Gardens (optional)

Eigentlich haben wir die Koordinaten für den Limestone Heritage Park and Gardens nicht in unser GPS-Gerät als Ziel eingegeben - konnten es aber bei der Zuordnung im Nachgang mit einfügen, denn unmittelbar vorher ist ein maltesoischer Blitzer, der die Autos von hinten blitzt. Das rechts eingeblendete Verkehrs-Hinweisschild weist den Kraftfahrer in der Regel zweimal auf diesen Blitzer hin. Versteckte Blitzer wie in Deutschland stellten wir nicht fest.

Malta Falconry Centre maltafalconrycentre.com (optional)

Das Falknerzentrum Malta Falconry Centre war als optionales Ziel erwähnt - fuhren es jedoch nicht an.

Il-Kappella tal-Madonna tal-Providenza, Siġġiewi, Malta

Il-Kappella tal-Madonna tal-Providenza

Die Kapelle Il-Kappella tal-Madonna tal-Providenza befindet sich dort, wo sich das alte Dorf Great Hal befand. Diese Kirche war der ägyptischen Eroberung gewidmet. Die Kapelle wurde von Bischof Alpheran geschlossen, wurde aber 1747 wieder aufgebaut und 1753 gesegnet. 1815 wurde inbnielha Portikus nach den durch Blitzschlag und Erdbeben erlittenen Schäden verstärkt. Das Fest wird am ersten Sonntag im September gefeiert.

Kappella ta' San Niklaw (optional)

Die Kappella ta' San Niklaw als optionales Ziel besichtigten wir während unserer Rundreise nicht.

Ghar Lapsi Tower, Siġġiewi, Malta

 

 

 

 

Xaqqa Cliffs, Landschaftlich schöner Ort

Von dem landschaftlich schönen Punkt Xaqqa Cliffs hat man einen herrlichen Ausblick auf die Küste und das Meer. Man geht dazu einige Meter Richtung Wasser.

Ghar Lapsi Tower

Leider ist über den Turm Ghar Lapsi Tower keine Information zu finden - ist aber unübersehbar auf den Weg zur Ghar Lapsi Divesite.

Ghar Lapsi Divesite, Siġġiewi, Malta

 

 

Ghar Lapsi Divesite

Ghar Lapsi ist eine kleine felsige Bucht und einer der wenigen Orte, an denen man das Meer entlang der südlichen Küste betreten kann.

Ghar Lapsi bietet viele flache Tauchplätze - ein schönes, mehr als 40 m langes Höhlensystem mit mehreren Rissen und Löchern, die viel Sonnenlicht hereinlassen, verschiedene Riffe mit einigen schönen Wänden und Höhlen (Finger Reef, Middle Reef und Black John), und die Krippe, eine Unterwasserkrippe.

In einer flachen und geschützten Bucht ist der Ein- / Ausstieg normalerweise einfach, aber die Wanderung über einen steilen Hügel mit Stufen auf beiden Seiten kann ziemlich schwierig sein. Ein weiterer Ein- / Ausspeisepunkt für Black John ist in der Nähe der Umkehrosmoseanlage.

Auf maltesisch bedeutet das Wort "Ghar" Höhle und "Lapsi" bedeutet Aufstieg. Daher ist Ghar Lapsi auf Englisch 'Ascension Cave'.

Hamrija Tower, Qrendi, Malta

Ghar Lapsi ist ein sehr schöner Ort zum Schwimmen und Schnorcheln.

Starke Strömungen sind in diesem Bereich nicht ungewöhnlich.

Abgesehen von ein paar kleinen flachen Felsflächen gibt es keinen ausgedehnten Platz zum Sonnenbaden. Daher ist Ghar Lapsi beliebter bei Einheimischen, die sich damit zufrieden geben, in einer schönen Umgebung zu schwimmen, statt mit Familien oder Touristen, die es gewohnt sind, den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Von Ghar Lapsi sah man herrlich den südlich liegenden Hamrija Tower, den wir noch einige Tage später mit der Stadt Qrendi besichtigen werden.

Route Siġġiewi Teil 2 - 7- -6 - 5 - 4 - 3 - 13 - 19 - 20 - 21

35.840102, 14.409700 07 Annunciation Chapel
35.840511, 14.402075 06 Our Lady of Mount Carmel Chapel, Il-Kappella tal-Madonna tal-Karmnu, Katholische Kirche
35.842531, 14.398801 04 Bronze Age Town Wall, Ausgrabungsstätte
35.842202, 14.398881 05 Bronze Age Grain Silos, Ausgrabungsstätte
35.842934, 14.398840 03 MSSP - Sunset Mass, Religiöser Ort
35.844002, 14.427369 13 Tad-Dikkiena, Historische Sehenswürdigkeit
35.849878, 14.416759 19 Il-Kappella tal-Lunzjata, Katholische Kirche
35.850229, 14.416657 20 Laferla Cross, is-Salib ta' l-Għolja, Andachtsstätte
35.852570, 14.411041 21 Madonna tal-Girgenti, Katholische Kirche

Folgende Ziele sind in der Tour Dingli eingearbeitet
35.852719, 14.397555 01 Clapham Junction cart ruts
35.851306, 14.396018 02 Höhle Għar il-Kbir
35.861548, 14.400642 22 Verdala Palace https://de.wikipedia.org/wiki/Verdala_Palace
35.856031, 14.398023 23 Buskett Gardens Parking Area

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Dingli

35.852977, 14.443193 The Limestone Heritage Park and Gardens, Is-Siggiewi
limestoneheritage.com
Mo-Fr 9-16 Sa 9-12 So-geschlossen

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http://www.dingliparish.com/dingli
https://de.wikivoyage.org/wiki/Dingli
Dingli
Als die Kirche von Malta im Mittelalter das Land in verschiedene Pfarreien einteilte, wurde entschieden, in Hal Tartarni in der Nähe der Buskett Gardens eine Pfarrei zu errichten. Die Kirche Santa Domenica wurde 1436 errichtet, sie existiert heute nicht mehr.

Im Laufe der Zeit siedelten die Bewohner des Landstrichs von Hal Tartarni immer mehr ins Gebiet von Had-Dingli über, wohl, weil die Adelsfamilie Inguanez hier Ländereien besass und Arbeitsmöglichkeiten bestanden.

Rund um Dingli, auf der mit knapp 300 m höchsten Anhöhe auf Malta, wurde Landwirtschaft betrieben und Felder sogar im Bereich der anfallenden Klippe zur Südküste Maltas angelegt. Dem Ort kam zugute, dass der von den Türken ausgesandte Spion Piri Reis das Land durchstreifte und die Dingli Cliffs zu Recht als für eine Landeoperation absolut ungeeignet beurteilte, der Angriff der Türken kam 1565 dann auch vom Marsamxett Harbour von Norden her.

1678 bekam Dingli dann eine eigene Pfarrkirche und einen Priester, es behielt aber bis in die Neuzeit seinen landwirtschaftlichen Charakter. Eine Anbindung an den Öffentlichen Verkehr erfolgte erst in den letzten Jahrzehnten und Besucher der Dingli Cliffs müssen den Weg von Rabat aus nicht mehr zu Fuß oder per Anhalter auf einem landwirtschaftlichen Gefährt zurücklegen.

Die ersten Siedler kamen bereits Jahrhunderte früher in die Region von Dingli, als prähistorischer Zeit datieren die "Cart Ruts", die in der Nähe so zahlreich sind, dass der Platz nach einem englischen Rangierbahnhof "Clapham Junction" genannt wurde. Um Dingli fanden sich auch Grabstellen aus phönizischer und römischer Zeit.

auf einer der höchsten Erhebungen Westmaltas wurde 1605 die 1 St. Mary's Parish Church erbaut, 1678/80 und im 19. Jhdt. wurde die Kirche erweitert. Vom Kirchturm aus als höchster Erhebung von Malta ergibt sich ein Rundblick über den Grossteil der Insel, das Gebäude ist als Landmarke von Weitem her erkennbar.

die 2 St. Domenica Chapel / Kappella Santa Duminka liegt in der Triq il-Ghajn wurde im Jahre 1669 von der Familie Inguanez im Bereich des ebenfalls von den Inguanez gestifteten Djar il-Bniet / House for the Girls erbaut, angrenzend lag ein Friedhof für ungetaufte Kinder.

in der Nähe liegt die Quelle und der Brunnen l-Ghajn tal-Hasselin, der fast ganzjährig Wasser führt und für die Wasserversorgung von Dingli von grosser Bedeutung war.
in Ta' Baldu fanden sich im Bereich zweier mittelalterlicher Gehöfte Reste einer aus römischer Zeit stammenden Olivenpresse (Trapetum) und von in den Felsen geschlagenen Zisternen und Kellern, welche im Mittelalter wohl auch zum Baden genutzt worden waren.
im mittelalterlichen Gehöft von 3 Is-Simblija sind Ruinen einer Kapelle, eine mit Tierkraft angetriebene Mühle und Reste von Wirtschaftsgebäuden erhalten.

im nahen 4 Wied Hazrun und Il-Qattara finden sich in den Tälern Reste jahrhundertealter wenn nicht aus der Antike stammender Bewässerungssysteme.
Buskett Gardens

die 5 Buskett Gardens mit ihren 30 ha sind das grösste zusammenhängende noch existierende Waldgebiet in Malta. Der Wald ist von den Johannitern als Jagdgebiet aufgeforstet und deshalb nicht dem Schiffbau geopfert worden. Heute sind die Buskett Gardens zum beliebten Naherholungsgebiet für Schatten - Picknicks in der Sommerhitze und Spaziergänge im Winter geworden.

der 6 Verdala Palace wurde Grossmeister de Verdalle wahrscheinlich nach Plänen von G. Cassar ab 1586 erbaut. Das dreistöckige burgähnliche Schloss mit vier Ecktürmen überblickt die Buskett Gardens und dient heute dem Präsidenten Maltas als Sommerresidenz.

Clapham Junction Cart Ruts

die 7 Cart Ruts von Clapham Junction: hier südwestlich von Dingli findet sich die grösste Ansammlung der verbreitet in Malta zu findenden Cart Ruts. Die Herkunft dieser meistens in Form von zwei parallel laufenden Geleise-ähnlichen Rillen von 10 - 50 cm Tiefe und eineinhalb Metern Abstand ist noch unergründet. Teils laufen die Spuren kreuzweise über- resp. ineinander. Da dies dem Gelände den Aspekt eines grossen Güterbahnhofs gibt, erhielt es nach einem grossen englischen Bahnhof die Bezeichnung Clapham Junction.
Über die Herkunft und die Zwecke diese wahrscheinlichen Wagenspuren darf weiterhin spekuliert werden: dass sie hier in extremer Dichte nebeneinander liegen, beispielsweise bei Birzebbuga ins Meer führen oder auch einmal an einer Klippe abrupt enden, macht die Deutung auch nicht einfacher.

im Süden liegt die Höhlensiedlung 8 Ghar il-Kbir, die Höhlen waren wohl seit prähistorischer Zeit bis etwa 1835 bewohnt.


Dingli Cliffs

die Dingli Cliffs bilden die Steilküste im Westen der Insel. Teils fallen die Klippen extrem steil zum Meer hin ab, teils werden kleine Terrassen landwirtschaftlich genutzt. Steile Pfade führen zu diesen Feldern hinab, in Zeiten durch Bedrohung durch Piraten wurden die zum Aufstieg dienenden Leitern entfernt und die Eingänge der zahlreichen Höhlen verbarrikadiert oder getarnt.
Die Triq Panoramika führt an den Klippen entlang und erlaubt schöne Ausblicke auf die Klippen und in Richtung des unter Naturschutz stehenden Felseneilands Filfla.

Unübersehbar ist die 9 Radarstation, welche zur Flugsicherung dient.

etwas weiter östlich findet sich die um 1648 an der Steilküste erbaute 10 St. Magdalen's Chapel und die Ruinen eines mittelalterlichen Beobachtungsturms, hier auch ein Parkplatz und die Bushaltestelle "Maddalena".

westlich bei Tal-Pitkal findet sich die Kapelle 11 San Pawl Tal-Pitkali mit der Paulusstatue aus dem 19. Jhdt.

35.852733, 14.397521 07 Cart Ruts von Clapham Junction (optional)
35.851346, 14.396049 08 Ghar il-Kbir, Höhlensiedlung
35.851697, 14.385580 10 St. Magdalen's Chapel, Ruinen eines mittelalterlichen Beobachtungsturms
35.852242, 14.381765 09 Radarstation
35.860458, 14.372138 11 Kapelle San Pawl Tal-Pitkali mit der Paulusstatue (optional)
35.870699, 14.363534 04 Wied Hazrun und Il-Qattara, Bewässerungssysteme (optional)
35.869481, 14.367062 03 Is-Simblija, Ruinen einer Kapelle (optional)
35.860450, 14.381580 01 St. Mary's Parish Church,
35.863410, 14.384561 02 St. Domenica Chapel / Kappella Santa Duminka (optional)
35.860312, 14.397717 05 Buskett Gardens (optional)
35.861874, 14.400725 06 Verdala Palace https://de.wikipedia.org/wiki/Verdala_Palace
01 St. Mary's Parish Church
01 St. Domenica Chapel / Kappella Santa Duminka
03 Is-Simblija, Ruinen einer Kapelle
Wied Hazrun und Il-Qattara, Bewässerungssysteme.
05 Buskett Gardens
06 Verdala Palace
07 Cart Ruts von Clapham Junction
08 Ghar il-Kbir, Höhlensiedlung
09 Radarstation
10 St. Magdalen's Chapel, Ruinen eines mittelalterlichen Beobachtungsturms
11 Kapelle San Pawl Tal-Pitkali mit der Paulusstatue


In Rabat / Mdina angekommen, nutzten wir am Platz Saqqajja Square den großen kostenfreien Pakplatz unmittelbar vor den Zugang zu Mdina. Hier kommen auch die Busse an. Wer sich den Luxus leisten kann, dem stehen auch die Pferdedroschken (Karozin) bereit. Wir gehen natürlich zu Fuß durch das Stadttor in die Altstadt.

Mdina

Mdina ist eine Stadt im Western District auf Malta. Die Stadt auf einer Anhöhe ist ganz von Festungsmauern umgeben, Mdina war die frühere Inselhauptstadt von Malta, ehe die Ritter des Johanniterordens die Hauptstadt ans Meer verlegten.
m Bereich einer Anhöhe im westlichen Teil von Maltas Hauptinsel ließen sich bereits früh Siedler nieder, die Phönizier umgaben die Siedlung mit Schutzwällen resp. Stadtmauern und nannten die Stadt Malet (Zuflucht). Daraus wurde nach Eroberung durch die Römer im Zweiten Punischen Krieg im Jahre 217 v. Chr. die Bezeichnung Melita für die Hauptstadt der Insel, die mit zahlreichen Bauten, die eine römische Provinzstadt ausmachen, ausgebaut wurde. So war Melita zur Zeitpunkt des Schiffsbruchs des Apostels Paulus vor der Küste auch Sitz des Statthalters Publius, der gemäß der Legende als??rs??r den christlichen Galuben annahm und zum ersten Bischof über die Insel gesetzt wurde. Das Zentrum des frühen Christentums befand sich ebenso im Hauptstadtbereich von Melita.

Nachdem die Araber die Herrschaft über die Insel übernommen hatten, trennten sie den Regierungsbezirk vom Rest der Stadt ab, der Regierungsbezirk erhielt die Bezeichnung Mdina' und die Vorstadt wurde arabisch als Rabat benannt. Während in Mdina die geistlichen und weltlichen Herrscher residierten, konzentrierte sich im bevölkerungsmässig größeren Rabat der Handel und das Gewerbe.

Im 15. Jhdt. lebte ein Großteil der Bevölkerung im Schutz vor Korsaren- und Piratenangriffen hinter den Stadtmauern. Mit der Ankunft der Ritter des Johanniterordens auf der Insel Malta im Jahre 1530 errichteten sie ihren Herrschaftssitz zunächst in der alten Hauptstadt und Sitz des Maltesischen Adels in Mdina. Aus praktischen Gründen, um Invasionspläne der Türken von der See her besser bekämpfen zu können, wurde die Hauptstadt in die Festungsstadt Birgu verlegt, von wo aus der Grand Harbour besser verteidigt werden konnte. Erst nach dem Great Siege, der Belagerung durch die Türken, wurde mit dem Bau der neuen Hauptstadt Valletta begonnen. Da der Ritterorden die erzbischöflichen Privilegien des seit langem auf der Insel existierenden Erzbistums nicht zu akzeptieren bereit war, blieb Mdina bis heute Bischofssitz.

Die Stadt erlebte im 19. Jhdt. einen Aufschwung mit Einrichtung von Infrastruktur für Bildung, Gesundheits- und Postwesen in Rabat und Regierungsstellen in Mdina, eine Eisenbahnlinie wurde erbaut, auf der die Züge der "Malta Railway Company" zwischen Rabat und Valletta verkehrten. 1883 wurde die Eisenbahnstrecke bis Notabile (südlich vor Mdina) eröffnet, die Tunnelstrecke unter der Erhebung von Mdina und die Streckenverlängerung bis Mdina / Mtarfa wurde erst 1900 in Betrieb genommen, wegen mangelnder Rentabilität wurde der Bahnverkehr 1931 eingestellt.

Da in der Stadt selbst nur sehr wenige Einwohner leben, wird es abends, wenn die Touristen die Besichtigung abgeschlossen haben, in der Stadt sehr ruhig, sie gilt deshalb auch als "Silent City".

 

Main Gate (03)

Den Hauptzugang zur Stadt bildet das Main gate, das der Großmeister des Malteserordens Antonio Manoel de Vilhena (1663–1736) im Jahre 1724 bauen ließ. Über eine Brücke über den heute parkähnlich gepflegten Festungsgraben und durch das große Stadttor wird Mdina betreten. Das Wappen de Vilhenas findet sich an der Aussenseite des Main Gate, an der Innenseite dasjenige der maltesischen Adelsfamilie Inguanez.

Vom Main Gate aus führt die Villegaignon Street / Triq Villegaignon in West-Ost-Richtung durch die Stadt, mit der parallel im Süden führenden St. Paul Street / Bastion Street und St Nicholas Street / Magazine Street im Norden ist die Hauptstraße durch teils sehr schmale Straßen und Gassen verbunden. Diese verlaufen praktisch alle etwas gekrümmt, um den Plänen der Festungsbaumeister zu entsprechen, dass die Sichtweite in den Gassen der Stadt maximal der Flugweite eines angeschossenen Pfeils entsprechen darf.

 


The Mdina Dungeons Museum (%)

In den Mdina Dungeons in der Nähe des Main Gate wird die Realität mittelalterlicher Verliese und Folterszenen mit figürlichen Szenen nachgestellt.
Geöffnet: 10.00-16.30.
Preis: 5.00/2.50€. 


Museum of Natural History (22) / Vilhena Palace (04)

An der Pjazza San Publju gleich nach dem Stadttor findet sich zur Rechten der Vilhena Palace, der "Palace of the Grandmaster de Vilhena, Order of St. John of Jerusalem". In dem um 1730 von G. Barbera erbauten Palazzo mit einem Innenhof, der von drei Flügeln umgeben ist, residierte der Großmeister während seinen Anwesenheitszeiten in Mdina. Später wurde das Gebäude als Connaught - Hospital genutzt, seit 1957 ist der Vilhena Palace Sitz des Naturgeschichtlichen Museums.

Im Museum of Natural History im Vilhena Palace ist die Geologie, Paläontologie und die Flora und Fauna von Malta (inkl. der umgebenden Gewässer) dargestellt.
Geöffnet: 09:00 bis 17:00 Uhr
Preis: 5.00 / 2.50€

 


Gebäude der Ortspolizei (06)

Rechter Hand, neben dem Vilhena Palace schließt sich das Gebäude der Ortspolizei an.

 


Torre dello Standardo / Touristeninformation (27) (05)

Im einzigen erhaltenen Wachturm Torre dello Standardo ist heute die Touristeninformation untergebracht.

 


Casa Inguanez (08)

Gegenüber liegt die Casa Inguanez, der Palazzo der Familie Inguanez. Er wurde wohl im 11. Jhdt. unter den Normannen erbaut und erstmals 1423 urkundlich erwähnt. Die Familie Inguanez gehörte zu den in Malta ansässigen Adelsfamilien, deren Rechte und Privilegien von den Johannitern nach deren Ankunft stark beschnitten wurden. Das Spanische Königshaus hat weiterhin ein dauerndes Wohnrecht in der Casa Inguanez.

 


Benediktinerinnenkloster, St Peter's Monastery (07)

Geradeaus an der Ecke Triq Villegaignon / Triq Inguinanez liegt das Benediktinerinnenkloster mit seinen vergitterten Fenstern. Im Innern finden sich zwei Kapellen, die zum Kloster gehörende St. Benedict's Chapel mit einem Altarbild der Madonna von M. Preti aus dem 17. Jhdt. (die Kapelle ist nur Frauen zugänglich) und die gleich daneben liegende kleinere St. Agatha's Chapel. Das ursprüngliche Gebäude aus dem Jahre 1417 wurde von L. Gafà im 17. Jhdt. umgestaltet.

 


Corte Capitanale (19)

Der Corte Capitanale als ehemaliges Gerichtsgebäude spielte eine Rolle bei der Erhebung der Bevölkerung Maltas gegen die französischen Besatzer im Jahre 1798, als der französische Kommandeur Masson von ob der Beschlagnahmung von Kirchenschätzen aufgebrachten Einwohnern der Stadt vom Balkon gestürzt wurde. Heute ist das Gebäude Sitz des Local Council

 


Cathedral Museum (04) (18) (20)

Das Cathedral Museum am Arcbishops Square ist in einem von G. Barbera im Jahre 1735 errichteten ehemaligen Priesterseminar untergebracht. In ihm sind zahlreiche Gemälde von italienischen, flämischen und maltesischen Meistern und Schnitzereien ("Kleine Passion", "Marienleben") und Stiche von Albrecht Dürer ausgestellt. Dazu kommen punische und römische Keramikwaren, Münzen und maltesische Stickereien. Ein Großteil der Schätze wurde von den Truppen von Napoleon während der kurzen Zeit französischer Besatzung beschlagnahmt und zur Finanzierung seines des Suez-Feldzugs eingesetzt.

Geöffnet: Mo-Fr 09.00-16.30, Sa 09.00-15.30h.
Preis: 5.00/3.50€. 

 


Arcbishops Palace (17)

der Arcbishops Palace wurde 1722 fertiggestellt und diente als Sitz des Erzbischofs von Malta. Aufgrund der Beschränkung seiner Privilegien durch den Johanniterorden blieb der Erzbischof seiner Residenz in der alten Hauptstadt treu.

 


St. Paul's Cathedral (11)

Es öffnet sich nach rechts die Pjazza San Pawl vor der Kathedrale. Die St. Paul's Cathedral ist als Bischofssitz die einzige Kathedrale der Insel (in Valetta steht die Co-Cathedral). Im Bereich der Fundamente des Sitzes des römischen Statthalters Publius und einer frühchristlichen Kirche erbauten bereits die Normannen im 12. Jhdt. eine Kathedrale. Nachdem diese beim verheerenden Erdbeben von 1693 (welches auch im Val di Noto auf Sizilien zur Verwüstung mehrerer Städte geführt hatte) schwer beschädigt worden war, erbaute Lorenzo Gafà 1697/1702 im Barockstil die heutige Kathedrale. Das alte Hauptportal aus dem normannischen Bau wurde zum Eingang der Sakristei (hier Gemälde von M. Preti) umgestaltet. In der Kirche sind die Fresken mit Szenen aus dem Leben der Apostel Paulus und Petrus erwähnenswert, die Silberstatuen der Apostel und der Madonna waren von den französischen Herren 1798 beschlagnahmt worden und zum Einschmelzen vorgesehen. Von der Bevölkerung Maltas durften sie zu einem Vielfachen des Werts "zurückgekauft" werden. Der Boden der Kathedrale besteht aus zahlreichen prunkvollen Grabplatten von Adligen und geistlichen Würdenträgern.

 


Palazzo Falson / Historic House Museum (23)

Wenn man auf der Hauptstraße Triq Villegaignon weitergeht liegt rechterhand etwas zurückversetzt der Palazzo Falzon. Das ursprüngliche normannische Gebäude aus dem 11. Jhdt. war allerdings nur einstöckig, das Obergeschoss und die Aufteilung in Stallungen und Wirtschaftsgebäude im unteren Stockwerk und Wohnräume mit dem Familiensaal im Obergeschoss stammen aus dem 15. Jhdt. Nach Ankunft des Johanniterordens auf Malta 1530 benutzte Großmeister L'Isle Adam den Familiensitz der Familie Falzon vorübergehend bis 1532 als Amtssitz. Im Gebäude ist heute ein privates Museum untergebracht.

Geöffnet: Di-So, 10.00-17.00h.
Preis: 10.00/5.00€.

 


Bastion Square mit den Mauern der De Redin Bastion (%)

Geradeaus, also ganz im Norden der Festung endet man auf der Bastion Square mit den Mauern der De Redin Bastion. Von der nach Großmeister De Redin benannten Bastion, von der ein Mauerabschnitt begehbar ist, hat man eine hervorragende Aussicht nach Mtarfa (mit dem Clock Tower der Garnison) und nach Mosta.

 


Kirche und Kloster der Karmeliter und Carmelite Priory Museum (21) (15)

linkerhand schließt sich die Kirche und das Kloster der Karmeliter an. Es wurde errichtet, als sich der Karmeliterorden 1630 auf der Insel Malta ansiedelte. Die Kirche mit ihrem ovalen Grundriss und sieben Seitennischen / -kapellen und das angrenzende Kloster wurde von F. Zammut geplant. Das Karmeliterkloster war besonders reich an Kunstschätzen und deshalb 1798 bevorzugtes Ziel napoleonischer Plünderungen, was Auslöser des Aufstands der Einwohner von Malta gegen die Franzosen war.

Carmelite Priory Museum, Kirche, Café (im Refektorium) und Museum
carmelitepriorymuseum.com.
Geöffnet: Di-So, 10.00-16.00.
Preis: 4.00/3.00€.

Biegt man in der folgenden Gasse Triq San Pietru nach recht ab, gelangt man zur Old Priory.

 


Chapelle St. Rocque / St. Roque Kapelle (14)

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Chapelle St. Rocque / St. Roque Kapelle: nachdem Malta im Mittelalter von den gefürchteten Pestepidemien verschont worden war (sei es durch Wirken des Heiligen Rochus, sei es aufgrund der vorbildlichen Hygienevorschriften der Johanniter) wurde zu Ehren des Schutzheiligen vor der Pest beim Stadttor eine Kapelle errichtet. Nachdem das Main Gate erneuert wurde, musste die Kapelle verlegt werden, unter Großmeister Vilhena wurde 1728 das aktuelle Gebäude errichtet.

 


Palazzo Santa Sofia (13)

Der Palazzo Santa Sofia wurde im normannischen Stil im Jahre 1233 errichtet und ist somit eines der ältesten Gebäude in Mdina. Typisch sind die doppelten Rundbogenfenster und dreieckförmigen Girlanden unterhalb des ehemaligen Dachs des Gebäudes über dem Erdgeschoss, unter einer Toreinfahrt führt die Triq Santa Sofija unter dem Gebäude hindurch.

 


Rathaus (12)

Auf der linken Seite des Kathedralplatzes steht das im neogotischen Stil errichtete Rathaus von Mdina.

 


Palazzi Casa Testaferrata, Banca Giuratale und gegenüber Palazzo Gatto Murina (10)

Es folgen die Palazzi Casa Testaferrata aus dem 17. Jhdt. und Banca Giuratale zur Rechten und der Palazzo Gatto Murina zur Linken. Das Gebäude der Banca Giuratale wurde unter Großmeister de Vilhena im Jahre 1730 als Sitz der Università, der Versammlung der Vertreter des lokalen Adels' erbaut. Die Kompetenzen der Università wurden unter der Johanniterherrschaft in der Folge immer mehr eingeschränkt und umfassten zuletzt noch die Überwachung der Getreideimporte, bis die Università unter britischer Herrschaft 1819 abgeschafft wurde. Heute ist dort das Nationalarchiv untergebracht.

 


St. Nicholas Chapel (09)

Weiter auf der Triq Villegaignon führt die nächste Querstraße, die Triq Mesquita nach links zu einem Platz und zur St. Nicholas Chapel an der Ecke zur Triq San Nikola. (09)

 


H3

Content

 


02 Howard Gardens

Linkerhand ist der Park Howard Gardens gelegen, welcher in den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts unter dem britischen Premierminister Joseph Howard errichtet wurde.

 


optional

The Knights of Malta (24)

Die Multimediashow The Knights of Malta stellt die Geschichte der Ritter des Johanniterordens auf Malta audiovisuell dar.
Geöffnet: 10.00-16.30.
Preis: 5.25/2.50€. 

The Mdina Experience (25)

Die Multimediashow zeigt in einer mehrsprachigen audiovisuellen Show die Geschichte der Stadt Mdina auf.
Geöffnet: 10.00-16.30, stündlich.
Preis: 6.00/3.00€.

The Medieval Times (26)

Im Palazzo Costanzo / The Medieval Times wird mittels Dioramen das Leben im Mittelalter in Malta illustriert.

 


H3

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Nach der Besichtigung von Mdina, ließen wir das Auto auf dem kostenfreien Pakplatz stehen und besichtigtn Rabat weiter zu Fuß der Triq San Pawl in südlicher Richtung.

Rabat

Rabat ist eine Stadt im Western District auf der Insel Malta, sie ist die Schwesterstadt der ehemaligen Inselhauptstadt Mdina und aus deren Vororten entstanden.
Im Bereich der alten Inselhauptstadt, in der Zeit der römischen Herrschaft trug sie den Namen Melita bildete sich um die von Festungsmauern umgebene eigentliche Hauptstadt Mdina ein von einer gemeinsamen Mauer umschlossener Vorort, Rabat (was im Arabischen für "Vorstadt") steht).
Während in Mdina die geistlichen und weltlichen Herrscher residierten, konzentrierte sich im bevölkerungsmässig grösseren Rabat der Handel und das Gewerbe.
Die Inselhauptstadt Melita wurde in römischer Zeit gegründet, unter byzantinischer Herrschaft verlor die Stadt an Grösse. Nachdem die Araber die Herrschaft über die Insel übernommen hatten, trennten sie den Regierungsbezirk vom Rest der Stadt ab, der Regierungsbezirk erhielt die Bezeichnung Mdina und die Vorstadt wurde arabisch als Rabat benannt.

Im 15. Jhdt. lebte ein Grossteil der Bevölkerung im Schutz vor Korsaren- und Piratenangriffen hinter den Stadtmauern. Mit der Ankunft der Ritter des Johanniterordens auf der Insel Malta im Jahre 1530 errichteten sie ihren Herrschaftssitz zunächst in der alten Hauptstadt und Sitz des Maltesischen Adels in Mdina. Aus praktischen Gründen, um Invasionspläne der Türken von der See her besser bekämpfen zu können, wurde die Hauptstadt in die Festungsstadt Birgu verlegt, von wo aus der Grand Harbour besser verteidigt werden konnte. Erst nach dem Great Siege, der Belagerung durch die Türken, wurde mit dem Bau der neuen Hauptstadt Valletta begonnen. Da der Ritterorden die erzbischöflichen Privilegien des seit langem auf der Insel existierenden Erzbistums nicht zu akzeptieren bereit war, blieb Mdina bis heute Bischofssitz.

Die Stadt Rabat erlebte im 19. Jhdt. einen Aufschwung mit Einrichtung von Infrastruktur für Bildung, Gesundheits- und Postwesen, eine Eisenbahnlinie wurde erbaut, auf der die Züge der "Malta Railway Company" zwischen Rabat und Valletta verkehrten. 1883 wurde die Eisenbahnstrecke bis Notabile (vor Mdina) eröffnet, die Tunnelstrecke unter der Erhebung von Mdina und die Streckenverlängerung bis Mdina / Mtarfa wurde erst 1900 in Betrieb genommen, wegen mangelnder Rentabilität wurde der Bahnverkehr 1931 eingestellt.

 

Beidseitig der Triq San Pawl ist ein Gebäude schöner als das andere - selbst in den abzweigenden Straßen. Unmittelbar vor der Katholische Kirche Ta' Giezu sind die Palazzo Castelletti und Xara, die als Restaurant verwendet werden

Palazzo Castellett, Restaurant

11 bis 22:30 Uhr

 


Palazzo Xara, Restaurant

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Ta' Giezu, Katholische Kirche

Ta' Giezu / St. Mary of Jesus Church wurde 1550 erbaut und 1700 umgebaut, sie liegt im Bereich eines alten Friedhofs.

 


Casa Bernard

Casa Bernard, 46, St.Paul's Street, Rabat. Tel.: +356 21451888, E-Mail: info@casabernard.eu. Geöffnet: Mo-Sa, 10.00-16.00, Führungen stündlich. (info | bearbeiten), ein Palazzo aus dem 16. Jhdt., in welchem ab 1723 Dr. Salvatore Bernard, Leibarzt der Grossmeister des Johanniterordens, lebte; das Gebäude ist in Privatbesitz und in stündlich durchgeführten Führungen zugänglich.
Mo-Sa 10-16 Uhr, casabernard.eu
Ein wirklich schöner alter Malteser Palast. Sehr gut umsorgten Schaufenster, wie reich Leute lebten.

 


Augustinerkirche St. Mark's Church (optinal)

Das Gelände der St. Marc's Church wurde den Augustinern übergeben, nachdem ihr ausserhalb der Stadtmauern gelegenes Konvent durch einen Türkenangriff 1551 zerstört worden war, das Konvent wurde 1558 erbaut.

St. Francis Church (optinal)

San Frangisk / St. Francis Church des Franziskanerordens: das Konvent wurde 1640 im Rahmen einer Vergrösserung erbaut und von Lorenzo Gafà nach dem Erdbeben von 1693 erneuert.

Sacra Infermeria (optinal)

Unmittelbar östlich ist die Sacra Infermeria in Rabat als erstes Ordensspital des Johanniterordens wurde durch das Gebäude in Valletta in seiner Bedeutung abgelöst. Heute ist in dem Gebäude ein Alters- und Pflegeheim untergebracht.

 


Kollegiatkirche St. Paul / il-Kolleġġjata u Proto-Parroċċa ta' San Pawl

Es wird gesagt, dass die unterirdischen Höhlen der Kirche die ersten Missionare des heiligen Paulus in Malta im ersten Jahrhundert n. Chr. Waren, neben Maltas frühestem christlichen Friedhof. Die Kirche selbst wurde in der späten Cavaliers Ära gebaut und während des Zweiten Weltkriegs wieder aufgebaut, aber wegen der Kriegsjahre gab es nicht genug Geld, Gemälde von italienischen Malern gezeichnet waren nicht so luxuriös wie die frühen Kirchen. Als früheste christliche Aktivitäten in Malta ist es jedoch immer noch einen Besuch wert.
Der älteste Ort der christlichen Verehrung auf den maltesischen Inseln. Der heilige Paulus soll in der Grotte unterhalb der Paulskirche gefangen gehalten worden sein. Für die Feste von Corpus Domini und die Enthauptung des hl. Paulus wird die Kirche mit schönen Damast- und Silbergeschirren geschmückt sein, zusammen mit einem majestätischen Altar, der mit 72 großen Kerzen geschmückt ist. Der heilige Papst Johannes Paul II. Betete in dieser Kirche und in der Grotte während seines ersten Besuchs in Malta.

St Paul's Church: über der Grotte, in welcher der Legende nach der Apostel Paulus nach dem Schiffbruch im Jahre 60 n.Chr. drei Monate gelebt haben soll, existierte mindestens seit dem 14. Jhdt. eine dem Apostel Paulus gewidmete Kapelle.
Der iberische Eremit Giovanni Beneguas lebte in den Grotten und liess eine dem Hl. Publius geweihte Kapelle direkt neben der ersten Kapelle errichten.
Als beide Kapellen vom Zerfall bedroht waren, errichtete Lorenzo Gafà zu Ende des 17. Jhdt. die heutige Pfarrkirche. Die Barockfassade, an der die letzten Änderungen im 18. Jhdt. vorgenommen worden waren, ist dreigeteilt. Der linke "Eingang" ist eigentlich nur ein Durchgang zum Friedhofsareal, der mittlere Eingang ist der Eingang zur eigentlichen Kirche St. Paul's und der rechte Eingang führt zur St. Publius Chapel mit der Treppe hinab zur Grotte.

In der St. Pauls Church ist das Altarbild von Stefano Erardi sehenswert, es zeigt die Begegnung des Apostels Paulus mit der Schlange in der St.Paul's Bay. Die von Lorenzo Gafà entworfene Kuppel mit sechzehn Seitenwänden war damals von kaum erreichter Grösse und stellt einen Vorgänger zur Kuppel der St. Paul's Kathedrale dar.

Der rechte Eingang führt zur 2 St. Publius Chapel, sie ist dem Hl. Publius geweiht, dem römischen Statthalter, der als erster den christlichen Glauben angenommen hat und der Legende nach zum ersten Bischof von Malta eingesetzt worden sei. Das Altarbild in der Kapelle stammt von M. Preti, in einer Nische links vom Hauptaltar wird ein vergoldeter Arm als Reliquie des Apostels aufbewahrt. Der Treppenabgang in der Mitte der Kapelle führt hinab zum St. Paul's Grotto / Paulusgrotte.

St. Paul's Grotto / Paulusgrotte: unter der Kapelle befinden sich mehrere Räume. Die eigentliche St. Pauls'Grotto ist eine natürliche Höhle, in der der Apostel Paulus nach dem Schiffbruch in Malta im Jahre 60 n.Chr. drei Monate lang den Winter verbracht habe. Die Grotte ist mit einem Gitter abgetrennt, neben einer Statue des lehrenden Heiligen von M. Gafà aus dem Jahre 1667 findet sich eine Erinnerungstafel an den Besuch von Papst Johannes Paul II im Jahre 1990.
In der als Kapelle genutzten Vorhalle befinden sich am Fussboden marmorne Grabplatten über den Gräbern mehrerer Ritter des Johanniterordens und drei Altäre.

Nach Osten schliesst sich das Priesterkollegium des Johanniterordens an, welches unter Alof de Wignacourt im Jahre 1610 eingerichtet worden war, das zweistöckige Gebäude wurde 1749 vollendet.

 


Wignacourt Museum

das Wignacourt Museum, College Street. Tel.: +356 2749 4905, E-Mail: info@wignacourtmuseum.com. Geöffnet: Mo-So 09.30-17.30. Preis: 5.00/3.50/2.50€, mehrsprachiger Audioguide gg.Depot. (info | bearbeiten) im ehemaligen Kollegium der Kapläne des Johanniterordens umfasst mehrere Bereiche:

im Innenhof beim ehemaligen Refektorium wurde ein Museumscafé mit Schattenplätzen eingerichtet.

Monday to Sunday: 0930hrs to 1700hrs, Last admission at 1600hrs, http://www.wignacourtmuseum.com/
AdultEur5.00, Senior 61+Eur3.50, Students 12+Eur3.50, Children 7-11Eur2.50, 6 and underFree,
Audio guides available for an additional charge of Eur 2.00 in the following languages English, Maltese, Italian, French, German, Spanish and Russian.

 


Die Katakomben von Rabat wurden von den Römern gebaut, um die Toten nach römischer Tradition zu begraben. Später wurden die Katakomben von den Christen als geheimer Versammlungsort und Versteck vor Verfolgern benutzt. Der Besuch der Katakomben von St-Paul und St-Agathe ist ein unvergessliches Erlebnis.

Katakomben St. Paul's Catacombs

Eingang über das Wignacourt Museum
www. wignacourtmuseum.com
9.30-17 Uhr

St. Pauls Catacombs, ausgedehnte frühchristliche Katakomben, welche ausserhalb der Stadtmauern als Begräbnisstätten bereits in vorchristlicher Zeit begonnen und als frühchristlich und jüdische Begräbnisstätten erweitert wurden. Hier finden sich verschiedene Arten von Grabmälern (Wandnischen, Baldachin- und Satteldach-Gräber). Am Agape-Tisch, einem runden Steintisch mit umgebenden Bänken wurde wohl eine Frühform des Abendmahls gefeiert. Die Katakomben wurden wohl in der Zeit der Besetzung durch die Sarazenen geplündert, sie dienten in der Zeit der Wiederherstellung des Christentum??im??2. Jhdt auch als Ort für Zusammenkünfte. Später gerieten die Katakomben in Vergessenheit und wurden 1894 von A. A. Caruana geräumt und zugänglich gemacht.
St. Paul's Catacombs, St. Agatha Street, Rabat RBT 2013. Tel.: +356 21 454 562. Geöffnet: Mo-So 09.00-17.00 h. Preis: 5.00/3.50/2.50€

 


St Cataldus Church, Katholische Kirche

Gegen eine Spende kann man dort die Katakomben besichtigen. Nicht annähernd so groß wie die St. Pauls catacombs aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

St. Cataldus Church an der Piazzetta gegenüber der St. Paul's Church: die kleine Kirche wurde 1745 über einer mittelalterlichen Krypta erbaut, das Gemälde des Kirchenpatrons stammt von Antoine de Favray aus dem Jahre 1759. Auch unter dieser Kirche finden sich unterirdische Grabstätten aus phönizisch - römischer Zeit.

 


St. Agatha's Historical Complex and St Agatha's Catacombs

Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 9-14 Uhr, So geschlossen - 5 €
Freundliche und interessante Führung. Klein aber fein. Vorab gibt es auch ein Museum zu besichtigen.
Große Katakomben, viel kleiner als St. Paul Catacombs, aber sie sind einzigartig! Viele einzigartige Fresken und Museum. Worth bezahlte jeder Cent in zu gehen. Ein Ihr Führer ist zu Ihren Diensten. Sie werden aus verpassen Sie nicht gehen!
Wunderbare archäologische Stätte gefüllt mit Fresken, alte römische Gräber und Bilder der religiösen Hingabe, ein wahres Stück Geschichte. Leider, weil es so alt ist bist du nur dort unten für 20 Minuten zu bleiben erlaubt, kann keine Fotos aufnehmen (auch ohne Blitz) und haben den Reiseleiter folgen (auch wenn Sie wollen nicht). Zu sagen, das mehr als eine Warnung als eine Beschwerde - ich glaube, voll, dass die Website für künftige Generationen erhalten wird, ist es ein Muss, aber mit einer Rate mehr ich sah es es ist wie ein Must-Blick!

St. Agatha Church and Catacombs: die St. Agatha Church wurde auf Mauern aus römischer (150 n.Chr.) und etruskischer Zeit im Jahre 1504 errichtet, während der Zeit des ersten Türkeneinfalls wurde die Statue der Hl. Agatha 1551 in die Kirche gebracht.
Die Heilige Agatha war im Rahmen der Christenverfolgungen wohl von Sizilien aus nach Malta gelangt und soll sich im Jahre 249 n.Chr. in den Katakomben verborgen haben. Nach ihrer Rückkehr nach Sizilien wurde sie auf Geheiss des römischen Statthalters von Catania hingerichtet. Der Todestag, nach der Legende soll die Märtyrerin am 5. Februar 251 hingerichtet worden sein, wird alljährlich mit einer Prozession begangen.
Unter der heutigen Kirche findet sich eine Höhlenkirche resp. Krypta: die erste Kapelle, in der die Hl. Agatha gebetet haben soll, wurde im 4./5. Jhdt. künstlich zu einer Basilica erweitert und mit Fresken ausgeschmückt. Ein aus dem Felsen geschlagener Altar wurde bis 1647 benutzt und dann erneuert. Die um 1666 von Bischof Lucas Buenos gestiftete Alabasterstatue der Heiligen, die aus Trapani stammt, ist heute im Museum zu sehen. In der Krypta finden sich zahlreiche Fresken von Heiligen, einige ausdem 12. Jhdt. (unter byzantinischem Einfluss) und weitere aus der Zeit um 1480. Neben Bischöfen und anderen Heiligen ist vor allem die Kirchenpatronin dargestellt.
Die St. Agatha's Catacombs wurden wohl in punisch / römischer Zeit begonnen und wurden vor allem im 2./3. Jhdt. ausgebaut, es finden sich christliche und auch jüdische Grabstätten. Es finden sich Nischen- und Arcosoliumgräber (Nischen mit einer gewölbten Decke), Sattel- und Baldachingräber. Ein Grossteil der Gräber ist mit Frasken geschmückt, deren älteste auf das vierte Jhdt. zurückgehen.
In einem kleinen Museum sind Funde aus dem Bereich der Katakomben und der Umgebung ausgestellt. Neben Fossilien und Funden ägyptischer und römischer Herkunft finden sich Gemälde, sakrale Gegenstände und die Alabasterstatue der Hl. Agagtha aus dem 17. Jhdt.
St. Agatha's Museum and Catacombs. Tel.: +356 21454503. Geöffnet: 09.00-17.00, Führungen alle 30 Min. Preis: 5.00/3.50/2.50€.

 


Old Railway Station

Museum Station, Mdina

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Roman Villa

Roman Villa / Domus Romana : das römische Landhaus wurde 1882 entdeckt, unter Einbezug der alten Fundamente wurde über den schön erhaltenen Mosaikböden bereits 1882/1906 ein Museum errichtet, in welchem auch andere Artefakte aus der Zeit der römischen Besetzung untergebacht wurden. Die Ausstellung wurde zwischenzeitlich vergrössert und aus museumspädagogischer Sicht modernisiert.
Domus Romana, Museum Esplanade. Tel.: +356 21 454 125. Geöffnet: Mo-So, 09.00-17.00 h. Preis: 6.00/4.50/3.00€.


Nach der Besichtigung von Roman Villa beebdeten wir den Rundgang und fuhren noch an einem historischen Brunnen vorbei.

Ghajn Gheriexem, hist. Brunnen

Content


Fort Bingemma

Das Fort ist geschlossen, in der Mitte von Nirgendwo, von Hunden bewacht. Es gibt hier nichts zu sehen
Scheint, cool, schade um die illegale Besetzung von diesem historischen Ort
Big intresting Festung mit Artilery Bunker, Teil von Victoria Lines. Ufortunetly ist es Privateigentum, Tor geschlossen ist, nicht für Touristen avalible. Lieber Maltese, sollten Sie Ihre Behörden diesen Ort kaufen und es für den Tourismus, becouse seiner sehr interessanten Punkt in Victoria Lines zur Verfügung zu stellen.

 


Wir hielten unmittelbar neben der Kapelle Our Lady of Itria Chapel an und konnten von oben auf die Dweijra Lines der Victoria Lines schauen.

Dweijra Lines

Die Dweijra Lines wurden zwischen 1881 und 1890 im Bereich von früheren unter den Johannitern errichteten Befestigungen südwestlich von Bidnija und Zebbiegh errichtet.


Mtarfa

Mtarfa

Mtarfa (oder L-Imtarfa) ist eine kleine Ortschaft in der Nähe der Städte Rabat und Mdina in der Mitte Maltas.

Mtarfa ist heute eine moderne Siedlung. Es gibt aber römische Schriften, die auf einen Tempel der Proserpina hinweisen.
1890 wurden Kasernen für die britische Armee gebaut. Während des Ersten Weltkrieges baute man das Royal Navy Hospital Mtarfa, ein Marinehospital. Heute ist es eine weiterführende Schule, die nach Sir Temi Żammit benannt ist. Die Briten bauten während der Kolonialzeit Maltas eine Kapelle, die dem heiligen Oswald geweiht ist. Seit 1900 war in Marfa die Endstation der 1931 stillgelegten Bahnstrecke Valletta–Mdina

⇒ 01 Cart Ruts (optional)
⇒ 02 Old Royal Air Force, Royal Navy Hospital
⇒ 03 Kapelle St. Oswald Church
⇒ 04 Old St. Lucy Chapel (optional)
⇒ 05 Uhrturm Mtarfa Clock Tower
⇒ 06 St. Lucy Parish Centre

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H2

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Rückfahrt zum Hotel nach Mellieha-Cirkewwa

 


Fortsetzung im Teil 3:  Reisebericht Gozo (..)

Heute: 649 hochauflösende georeferenzierte Fotos 3216x 2136 bei 300dpi (falls an Fotos von einzelnen Sehenswürdigkeiten Interesse besteht - einfach melden; Die hier veröffentlichen Fotos wurden für das Internet verkleinert und optimiert)


Optional und durchaus sehenswert:

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Quellennachweis - Fotos: eigen


Reiseempfehlungen

Reiselustig?

Selbst organisiert Rundreisen:
- Reisevorbereitung für 2018: 14-tägige private Rundreise Armenien
- Rundreise türkische Schwarzmeerregion
- Rundreise Zypern 2016 - südöstlicher Teil mit Nikosia und Ausgrabungen von Choirokoitia (UNESCO-Weltkulturerbe),
- Rundreise Zypern 2015 - südwestlicher Teil - mit Scheunendachkirchen (UNESCO-Weltkulturerbe),
- Rundreise Lanzarote 2015 - Sehenswerte Rundreise als Alternative zum Badeurlaub,
- Rundreise Sri Lanka 2014 - Familienreise mit zwei Schulkindern,
- Reisebericht Sizilien 2014 - wie man aus einer Pauschalreise eine Rundreise organisiert,
- Rundreise Nordzypern 2014 - Highlights und Sehenswert - mit Mietwagen unterwegs,
- Rundreise Israel 2013 mit Mietwagen einschließlich den Golanhöhen und der Westbank/Westjordanland,
- geplant: Von Hanoi nach Saigon, Persien-Rundreise, Malta, ...
- geplant: Donauklöster und Holzkirchen im Norden von Rumänien

geführte Rundreise:
- Rundreise Rumänien 2016 - Siebenbürgen

 


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